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NEWS: Kostenloses Monsterschlachten

Battleforge verbindet Sammelkartenfieber mit bunter Echtzeitstrategie

Kostenlose Spiele mit Itemverkauf sind eigentlich bislang nur in Asien sehr erfolgreich gewesen. Dort schafft es Electronic Arts sogar bei einem Fussballspiel wie FIFA Menschen von dem Sinn solcher Geschäfte zu überzeugen. Eine leicht erhöhte Laufgeschwindigkeit will durch den Kauf eines teuren Markenschuhs im Online-Shop gegen Bares erworben werden – dafür kostet das Hauptprogramm bei solchen Titeln dann aber weniger oder nichts. Manche Online-Rollenspiele in Fernost kennen auch schon dieses Prinzip.

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Die Elemente blasen zum Kampf à la carte

Einen solchen Weg geht das vormalige Vollpreisspiel ->Battleforge von EA Games. Das von dem Studio -> EA Phenomic entwickelte Multiplayer-RTS ist nun in einer Free-to-Play-Version kostenlos zum Download erhältlich. Phenomic hatte sich mit den sagenhaften Mischungen aus Rollenspiel und Echtzeitstrategie in den Titeln der ->Spellforce-Reihe einen Namen gemacht. Vor Kurzem hoben die Ingelheimer mit einem comicbunten Sammelkarten-Strategiespiel eine vollig neue Spielrichtung aus der Taufe. Gegen Spielpunkte erwirbt man bei Battleforge neue Monster und Zauber auf Karten, die direkt in das Spiel eingebracht werden können. Weiterlesen

KOMMENTAR: Mini-Addons für Maxi-Money?

Man bekommt immer gerne etwas dafür, wenn Geld ausgegeben wird. Zur Zeit jedoch ist ein Trend zu beobachten, der diese Grundkonstante der Marktwirtschaft auszuhebeln versucht. Wucher dürfte der korrekte Begriff für diese anhaltende Entwicklung in der Spielebranche sein.

Schon seit Jahren sinken die Zeiten kontinuierlich, die benötigt werden, um einen Titel komplett durchzuspielen – zugestanden, dass man dies von Multiplayer-Games natürlich nicht so einfach behaupten kann. Allerdings sind im letzten Fall für die Nachhaltigkeit eines Spielvergnügens auch die Gamer selbst und nicht die Hersteller hauptverantwortlich. Ob das Mehrspielererlebnis langfristig trägt, hängt in erster Linie davon ab, ob die Spieler den Rahmen der vorgegebenen Regeln mit interessanten Partien füllen.

Seit einiger Zeit kommt hinzu, dass minimale Zusatzinhalte für Spiele für hohe Preise an die Endkunden weiterverkauft werden. Mit dem Jahr 2009 scheint ein neuer Höhepunkt dieser Entwicklung erreicht zu sein, verdienen sich doch dieses Jahr einige Games die Bewertung: Wenig Inhalt für viel Geld… Weiterlesen