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NEWS: Helden der Herzen

Neue Videos zu Valiant Hearts zeigen tiefere Einblicke in eine sehr persönliche Geschichte des Ersten Weltkrieges

Die Electronic Entertainment Exposition (E3) in Los Angeles ist eines der größten Branchentreffen der Videospieleindustrie weltweit. Jährlich erscheinen dort die neuesten Informationen oft in Form von Videos und Trailern zu einer Vielzahl von neuen Videospielen. Auch ein sehr besonderes, verblüffendes Videospiel zum Ersten Weltkrieg bildet dort keine Ausnahme. ->Valiant Hearts: The Great War von ->Ubisoft Montpellier erzählt auf der Grundlage von deutsch-französischen Liebesbriefen die Geschichte von fünf  Charakteren, die vor dem und während des Krieges eng miteinander verbunden waren und nun auf beiden Seiten der Fronten stehen. In meinem Beitrag ->NEWS: Der vergessene Krieg vom 30. Januar 2014 habe ich schon viele Details zu diesem Spiel ausgeführt, weshalb ich hier nur die Videos für sich selbst sprechen lassen will.

Ein neuer, offizieller Trailer verlautet mehr darüber, wie die Charaktere mit der Hintergrundgeschichte und untereinander verwoben sind. (Valiant Hearts E3 Trailer [US] / Kanal Ubisoft via Youtube)

Erwähnenswert aber erscheint mir über diese visuellen Eindrücke hinaus, wie behutsam und mit wie viel Liebe zum Detail die Geschichte der Zeit in diesem Spiel integriert wird. Auch wenn die Comic-Grafik der neuen ->UBIart Framework-Engine von Ubisoft stark stilisiert und wohl bewusst klischeehaft Franzosen, Briten, Amerikaner wie Deutsche darstellt, kontrastiert diese unwirkliche Kulisse doch die emotionsreiche und multiperspektivische Kriegsgeschichte der fünf Akteure hervorragend. Die klischeehafte Optik der Umgebung ist sozusagen das Brennglas, mit dem die Aufmerksamkeit auf die Hauptcharaktere fokussiert wird.

Der deutschsprachige Release-Trailer aus dem Mai zeigt die Beziehungen zwischen weiteren Akteuren und führt durch viele Schauplätze. (Valiant Hearts: The Great War – Unsung Heroes [DE] / Kanal Ubisoft via Youtube)

Einfühlsam zeigt die an historischen Begebenheiten orientierte Erzählung, welche tiefen Bindungen zwischen den kriegsbeteiligten Ländern auf menschlicher Ebene existieren konnten und wie sie auch in Kriegszeiten noch bestanden. Offenbar – wie das nachfolgende Gameplay-Video zeigt – können Spieler jedoch auch umfangreiche historische Informationen in einer Enzyklopädie nachschlagen, die in das Spielgeschehen integriert ist.

Ein exklusives Video, erspielt auf der E3 in Los Angeles, gibt nicht nur Hinweise auf das Gameplay, sondern durch die Kommentare der Moderatorinnen auch, welche Reaktionen und Gedanken es bei Spielenden hervorruft. (E3 Exclusive Gameplay – Valiant Hearts: The Great War / Kanal YOGSCAST Hannah via Youtube)

Für eine abschließende eigene Bewertung möchte ich das Spiel selbst einmal durchspielen, so dass ich jetzt erstmal dieses fremde Gameplay-Video für sich sprechen lasse. Wer sich bis zu meiner detaillierten Einschätzung nicht gedulden mag, dem sei das Spiel aber dringend zum Kauf ans Herz gelegt. ->Valiant Hearts: The Great War wird am 25. Juni 2014 für die beiden Generationen von XBox und PlayStation sowie für PC erscheinen. Leider wird es nur als Download-Titel erhältlich sein.

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DGBL: Das Ende der Finsternis (Teil 1)

Potenziale mittelalterlicher Inszenierungen in digitalen Spielen


>>>Teil 1: Geschichte und die Forschung an Digitalen Spielen
>>>Teil 2: Die Schwierigkeiten mit der Geschichte als Inhalt
>>>Teil 3: Inszenierung militärischer Strategie
>>>Teil 4: Inszenierung wirtschaftlichen Aufbaus
>>>Teil 5: Inszenierung individueller Narration (in Vorbereitung)
>>>Teil 6: Inszenierungen des Mittelalters – Ein Zwischenfazit (folgt)

Der erste Teil dieses Beitrags befasst sich mit dem angespannten Verhältnis von historischer Forschung und Videospielen, die Historisches inszenieren.


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NEWS: Vergissmeinnicht

„Remember Me“ schmiedet Demenz zur Waffe

In der Metropole der Zukunft leuchten überall bunte Reklametafeln, die der strömende Regen nicht benetzt. Hinweisschilder auf Häuserwänden, Statusmeldungen der Waschmaschine, Infos zu Geschäften aber auch zu den herumlaufenden Personen blenden technische Upgrades der Sinnesorgane schlicht in die Umgebung ein. Sehr praktisch, sicher, aber natürlich kann man damit schön Schindluder treiben. Und was getan werden kann, wird natürlich auch irgendwann von irgend jemandem getan.


Remember Me: Der Blick in die Zukunft kann zuweilen blenden
Remember Me: Der Blick in die Zukunft kann zuweilen blenden

Seit diese Technik auch noch fähig ist, in die Erinnerungen der Menschen einzudringen und sogar zu verändern, finden sich sowieso genügend Interessenten, um dies zu nicht besonders selbstlosen Unternehmungen zu nutzen. Auch die Hauptfigur Nilin von ->Remember Me des französischen Entwicklers ->Dontnod Entertainment hat einst in den Gedanken anderer herumspioniert und Veränderungen hineingepflanzt. Nun aber hat sich jemand an ihrem Kopf zu schaffen gemacht. Nilin startet einen Feldzug, um sich wieder alle Tassen in den Schrank zurück zu stellen – zumindest so, wie sie meint, dass sie im Original gestanden haben. Dabei geht sie mit großer Raffinesse vor, wie erste veröffentlichte Trailer eindrucksvoll vorführen.

Die Idee, Gedanken zu manipulieren und nachzuspielen räumt sicherlich spätestens seit ->Total Recall, ->Assassin’s Creed und ->Inception nicht unbedingt Innovationspreise ab. Das Gameplay hingegen ist ausgesprochen originell. Offenbar zu originell für ->Sony Entertainment, denn der Entwickler wechselte mit seinem Projekt jüngst zu ->Capcom

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