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	<title>KEIMLING</title>
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	<description>Innovationen in digitalen Spielen und im Digital Game-Based-Learning</description>
	<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:36:37 +0000</pubDate>
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		<title>NEWS: Krawall mit MMORPGs</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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Üblicherweise verweist KEIMLING nicht auf konkrete Beiträge in anderen Gaming-Magazinen oder Portalen. Der Kommentar -&#62;&#8221;Online Rollenspiele stinken&#8221; von Benedikt Plass-Fleßenkämper im Games-Portal -&#62;krawall.de hebt aber ausführlich die wesentlichen Defizite gegenwärtiger Online-Rollenspiele heraus, für die Innovation ein Fremdwort geworden zu sein scheint. So ausführlich, unterhaltsam und kompetent, dass dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">Gast-Kommentator erklärt die Stagnation der MMORPGs auf krawall.de</h3>
<p>Üblicherweise verweist KEIMLING nicht auf konkrete Beiträge in anderen Gaming-Magazinen oder Portalen. Der Kommentar <a title="Gastkommentar @ krawall.de" href="http://www.krawall.de/web/World_of_Warcraft/special/id,61869/" target="_blank">-&gt;&#8221;Online Rollenspiele stinken&#8221;</a> von Benedikt Plass-Fleßenkämper im Games-Portal <a title="krawall.de - Offizielle Seite" href="http://www.krawall.de" target="_blank">-&gt;krawall.de</a> hebt aber ausführlich die wesentlichen Defizite gegenwärtiger Online-Rollenspiele heraus, für die Innovation ein <strong>Fremdwort </strong>geworden zu sein scheint. So ausführlich, unterhaltsam und kompetent, dass dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Der Einheitsbrei aus Stagnation muss durchbrochen werden, aber wie?</p>
<p>Etwas unfair ist, dass der Beitrag nur unter dem Obertitel <a title="World of Warcraft @ blizzard.com" href="http://eu.battle.net/wow/de/" target="_blank">-&gt;World of Warcraft</a> läuft. Auch wenn sich KEIMLING die Faszination von pummeligen Pandas in von Kirschblüten umwehten Pagodenlandschaften des kommenden Addons <a title="Mists of Pandaria @ blizzard.com" href="http://eu.battle.net/wow/de/game/mists-of-pandaria/" target="_blank">-&gt;Mists of Pandaria</a> nicht erschließt, und die spielmechanisch abzusehende <strong>Monotonie </strong>repetitiver Aufgaben dort bereits an Zwangsmeditation grenzt, gibt es doch weitere Kandidaten, die ebenso viel auf dem Kerbholz haben. <a title="Star Wars: Die Alte Republik @ Bioware.com" href="http://www.swtor.com/de" target="_blank">-&gt;Star Wars: Die alte Republik</a> entpuppte sich, abgesehen von mal mehr mal weniger spannenden persönlichen Handlungssträngen, als erstaunlich biederer und altbackener WoW-Klon mit wenigen atemberaubenden Momenten. Wirkliche Innovationen sind rar geworden.</p>
<div id="attachment_1123z76" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="284"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/x8hv8Eb9l2M?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/x8hv8Eb9l2M?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="284" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<p class="wp-caption-text">Mutige Innovation Fehlanzeige: Im Addon des einstmals vorbildlichen World of Warcraft kämpfen die Pandas vor allem gegen Monotonie</p></div>
<p>Plass-Fleßenkämper ist sich sehr wohl bewusst, dass &#8220;mit Titeln wie <a title="The Secret World @ Funcom.com" href="http://www.thesecretworld.com/" target="_blank">-&gt;&#8217;The Secret World&#8217;</a> oder <a title="Guild Wars 2 @ arenanet.com" href="http://www.guildwars2.com/de/" target="_blank">-&gt;&#8217;Guild Wars 2&#8242;</a> interessante Alternativen zu den derzeit dominierenden MMOs vor der Tür  stehen&#8221;. Das Genre insgesamt trete aber auf der Stelle, selbst wenn es Nischenprodukte wie das arbeitsintensive Weltraumonlinespiel <a title="Eve Online @ CCP.com" href="http://www.eveonline.com/" target="_blank">-&gt;Eve Online</a> gebe. Das Flaggschiff der isländischen Entwickler von <a title="CCP - Offizielle Seite" href="http://www.ccpgames.com/en/home.aspx" target="_blank">-&gt;CCP</a> ist nicht einsteigerfreundlich, aber es enthält viele interessante Ansätze wie <span style="text-decoration: underline;">einen</span> globalen Server für alle Spieler, ein funktionierendes (radikal-kapitalistisches) Wirtschaftssystem und aktive Mitbestimmung der Spieler. &#8220;Guild Wars 2&#8243; verspricht zwar Aufträge von Nichtspieler-Charakteren (NPCs) aus der Spielwelt abzuschaffen, offenbar erscheinen die Aufträge jetzt schlicht bei Betreten eines Gebietes am Bildschirmrand - echte <strong>Innovation </strong>fühlt sich irgendwie anders an. Auch &#8220;The Secret World&#8221; vom norwegischen Entwickler <a title="FunCom - Offizielle Seite" href="http://www.funcom.com/" target="_blank">-&gt;FunCom</a> behauptet, die Revolution zu planen. KEIMLING diskutierte bereits in <a title="NEWS: Allein unter verborgenen Mythen @ keimling" href="http://www.niconolden.de/keimling/?p=930" target="_blank">-&gt;NEWS: Allein unter verborgenen Mythen</a> vom 17.2.2012 die Ambitionen der Entwickler bei Spielwelt und Narration. Aus 500 von Anfang an verfügbaren Talentbausteinen könne sich  zudem jeder Spielcharakter völlig frei entwickeln, meldet der Entwickler stolz. Das ist zwar tatsächlich eine interessante spielmechanische Veränderung, jedoch angesichts der Stagnation des Genres eher ein Revolutiönchen.</p>
<p>Für Plass-Fleßenkämper ist klar, dass Innovationen nötig sind, &#8220;die im großen Stil funktionieren und die Spieler nicht  gleich überfordern; Entwickler, die mal ganz neue Ansätze wagen. Das  kann schon beim Setting anfangen: Wieso immer Fantasy oder  Science-Fiction? Wie wär’s mal mit einem<strong> Bundesliga-MMO</strong>?&#8221; Wie er sich das vorstellt und welche Fehlentwicklungen sonst noch so zu korrigieren sind, können Sie in seinem Kommentar nachlesen: <a title="Gastkommentar @ krawall.de" href="http://www.krawall.de/web/World_of_Warcraft/special/id,61869/" target="_blank">-&gt;&#8221;</a><a title="Gastkommentar @ krawall.de" href="http://www.krawall.de/web/World_of_Warcraft/special/id,61869/" target="_blank">Irgendwas riecht hier komisch! </a><a title="Gastkommentar @ krawall.de" href="http://www.krawall.de/web/World_of_Warcraft/special/id,61869/" target="_blank">Online Rollenspiele stinken&#8221;</a></p>
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		<title>NEWS: Was du heute kannst besorgen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Rechtlichen Fallstricke in Entwicklerverträgen erläutert Christian Rauda
Ringvorlesung am 7.5.2012, 17 Uhr, Finkenau: &#8220;Früher an später denken&#8221;, Dr. Christian Rauda
Aus beruflichen Gründen kann KEIMLING die heutige, dritte Vorlesung an der -&#62;Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg in der Reihe &#8220;Games und Zeit&#8221; leider nicht besuchen. Die -&#62;Ringvorlesung (PDF) wird durch das -&#62;gamecity.lab der Hochschule in Zusammenarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">Rechtlichen Fallstricke in Entwicklerverträgen erläutert Christian Rauda</h3>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Ringvorlesung am 7.5.2012, 17 Uhr, Finkenau: &#8220;Früher an später denken&#8221;, Dr. Christian Rauda</strong></span></p>
<p>Aus beruflichen Gründen kann KEIMLING die heutige, dritte Vorlesung an der <a title="HAW Hamburg - Offizielle Seite" href="http://haw-hamburg.de/" target="_blank">-&gt;Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg</a> in der <strong>Reihe &#8220;Games und Zeit&#8221;</strong> leider nicht besuchen. Die<a title="RiVo Games und Zeit - SoSe 2012" href="http://www.gamecity-hamburg.de/fileadmin/game/upload/aktionen/ringvorlesung/Programm_Gamecity_Ringvorlesung_SoSe12.pdf" target="_blank"> -&gt;Ringvorlesung (PDF)</a> wird durch das <a title="Gamecity Lab @ HAW Hamburg" href="http://www.gamecitylab.haw-hamburg.de/" target="_blank">-&gt;gamecity.lab</a> der Hochschule in Zusammenarbeit mit <a title="gamecity:hamburg - Offizielle Seite" href="http://www.gamecity-hamburg.de/" target="_blank">-&gt;gamecity:hamburg</a> veranstaltet.</p>
<p>Dort spricht <a title="Dr. Christian Rauda @ GRAEF Anwälte" href="http://www.graef.eu/dr-christian-rauda.html" target="_blank">-&gt;Dr. Christian Rauda</a> von GRAEF Rechtsanwälte unter dem Titel &#8220;<strong>Früher an später denken</strong>&#8221; über &#8220;Sechs rechtliche Aspekte zum Thema Zeit in und um (Entwickler-)Verträgen&#8221;.</p>
<p>Der erfahrene Experte ist in den Bereichen Markenrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Medienrecht, IT-Recht und  Games zuhause und versucht, die angehenden Gamesentwickler vor <strong>Fallstricke</strong>n wie z.B. die Übervorteilung durch große Publisher zu bewahren. Seit 2006 tritt er regelmäßig durch Vorträge hierzu in Erscheinung.</p>
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		<title>REPORT VORORT: Datenrauschen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 16:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hardy Dreier zeigt das Abendrot der Medienanlysen
Mit Konsolen kann man nicht surfen und im Netz kann man nicht spielen. Das ist zwar völlig unsinnig, weil jeder Browserspieler und jeder Konsolero dem widersprechen dürfte - und dennoch bilden solche Abstrusitäten das überzeugte methodische Mantra namhafter Analysefirmen. Das tatsächliche Verhalten der Nutzer diverser Mediensorten kann so jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">Hardy Dreier zeigt das Abendrot der Medienanlysen</h3>
<p>Mit Konsolen kann man nicht surfen und im Netz kann man nicht spielen. Das ist zwar völlig unsinnig, weil jeder Browserspieler und jeder Konsolero dem widersprechen dürfte - und dennoch bilden solche Abstrusitäten das überzeugte methodische <strong>Mantra</strong> namhafter Analysefirmen. Das tatsächliche Verhalten der Nutzer diverser Mediensorten kann so jedenfalls nicht adäquat nachvollzogen werden. Zudem brechen die Medienlandschaften zur Zeit schneller um, als man ein solches Mantra aufsagen könnte.</p>
<p>Hardy Dreier von <a title="Digital Mariachi @ Firmenwissen" href="http://www.firmenwissen.de/az/firmeneintrag/20537/2151587607/DIGITAL_MARIACHI_GMBH.html" target="_blank">-&gt;Digital Mariachi</a>, einem Startup in Hamburg, dessen innovative Ideen der Geheimhaltung unterliegen, ist langjähriger wissenschaftlicher Kenner, der Daten des Marktes, ihrer Erheber und auch der Defizite ihrer Erhebungen. Durch den <strong>Dschungel </strong>verschiedener Datenbasen, gefärbter Analysemethoden und einschränkender Prämissen schlug der Dozent am 23. April 2012 am Mediencampus Finkenau in Hamburg weitgehend gerade Schneisen - so gut dies ein Urwald eben erlaubt. In dessen dichtem Blattwerk versuchte er unter dem Titel &#8220;Medienzeit = Spielezeit? Medienzeitbudgets und Spiele&#8221; die Zeitkontingente zu identifizieren, die wir alle vor TV, Konsolen oder im Web verbringen. Keine leichte Herausforderung, wie sich zeigte.</p>
<p>Mit dem Aspekt der &#8220;<strong>Zeit in Games</strong>&#8221; startete die <a title="Ringvorlesung &quot;Zeit in Games&quot; - Zeitplan" href="http://www.gamecitylab.haw-hamburg.de/images/ringv_sose_12.pdf" target="_blank">-&gt;Ringvorlesung &#8220;Games&#8221;</a> des <a title="GamecityLab @ HAW Hamburg.de" href="http://www.gamecitylab.haw-hamburg.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=115:ringvorlesung-sommersemester-2012&amp;catid=2:news&amp;Itemid=6" target="_blank">-&gt;GamecityLab</a> an der <a title="HAW Hamburg - Offizielle Seite" href="http://www.haw-hamburg.de/" target="_blank">-&gt;Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg</a> bereits am 16.4. in eine neue Saison. Zu wiederholten Male präsentieren dort verschiedenste Akteure aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft ihre Perspektiven auf die Welt der digitalen Spiele&#8230;</p>
<p><span id="more-1141"></span></p>
<h3>Selbstauferlegte Schranken</h3>
<p>In der Vorlesung von Dreier nun illustrierten zahlreiche Tabellen und Diagramme massive Verschiebungen in der Mediennutzung. Und dies zeigte sich selbst, obwohl er darauf hinwies, dass durch Motivationen bedingte <strong>Beschränkungen </strong>viele Studien aufweichen, zumindest aber schwer vergleichbar werden ließen. So hat zum Beispiel die bundesweite Abdeckung mit medienrelevanten Endgeräten auf vielen Plattformen volle Sättigung erreicht - TV-Geräte, Konsolen, PCs, Smartphones, meist sind in Haushalten mehrere davon vorhanden. Smartphones und Tablets sind offenbar insbesondere in Familien auf dem Vormarsch.</p>
<p>Mediennutzung ist zunehmend Internetnutzung, bei den Jüngeren in wachsendem Maße <strong>mobil</strong>. Dabei ist nicht jede Webnutzung auch gleichzeitig Medienkonsum. Einen großen Anteil besetzen für die Jüngeren partizipative und aktive kommunikative Funktionen der Datennetzwerke, wie <a title="Facebook.de - Offizielle Seite" href="http://de-de.facebook.com/" target="_blank">-&gt;Facebook</a> oder <a title="Twitter.com - Offizielle Seite" href="https://twitter.com/" target="_blank">-&gt;twitter</a>.</p>
<p>Und eben hier erwächst den Analytikern auch ein grundlegendes Problem, dass in einem solchen Medium nicht mehr die traditionell erhobenen Nutzungsarten auseinander dividiert werden können. Dies führt zu methodischen Schwächen der wissenschaftlichen Erhebungen und so zu schwindender <strong>Verlässlichkeit </strong>der Studien. Schmunzelnd ergänzt Dreier, dass dies &#8220;natürlich nicht  an die große Glocke gehängt wird.&#8221; Medienkonzernen und Werbekunden sei so etwas schwer zu vermitteln.</p>
<h3>Ignorierte Parallelität</h3>
<p>So werde auf die schwindende Ausschließlichkeit der Plattformen verbreitet mit <strong>Ignoranz </strong>reagiert: die parallele Nutzung von TV und Web nehme  beispielsweise zwar zu, verlässliche Methoden, dies auch parallel zu erfassen, seien jedoch rar. Immer mehr Plattformen decken mehrere Nutzungsformen ab, wie z.B. Internet via TV oder IP-TV via Web. Manches Institut verzeichne jedoch immer noch in seiner Statistik bei jedem Einschalten von Konsolen achselzuckend, dass dann wohl in jedem Fall gespielt werde. Angesichts der verbreiteten Webfähigkeiten der Konsolen entferne sich diese Annahme von einem plausiblen Abbild des Nutzerverhaltens.</p>
<p>Diese Diskrepanz wird wohl noch wachsen, wenn die nächste, die NEXTNEXT-Generation der Konsolen den Markt erstürmt. Youtube hat gerade erst Konkurrenten mit der Nachricht aufgescheucht, dass es gemeinsam mit einem der Konsolenplatzhirsche einen Videoservice entwickle (Quelle: <a title="Youtube Ankündigung XBox @ IGN.com" href="http://games.ign.com/articles/122/1223191p1.html" target="_blank">-&gt;Andrew Goldfarb: &#8220;Youtube developing for Next-Gen Consoles.Company seeks to create a &#8216;game console-based TV experience&#8217;</a>&#8220;, in: IGN, April 17th 2012). Spätestens dann sollte manches analytisches <strong>Instrumentarium </strong>wohl neu geschärft werden. Man könnte annehmen, Marktkenntnis sei diesen Analytikern ein Fremdwort, doch so ist es wohl nicht.</p>
<p>Denn es seien, so Dreier, auch die Motivationen der Anbieter von Marktanalysen nicht immer förderlich - deutlicher formuliert: die Zuschnitte der Studien kaschieren zu oft unangenehme Realitäten für die Auftraggeber. Andererseits werden schlicht aufgrund der gewählten Forschungsfragen Teile des Medienspektrums <strong>ausgeblendet</strong>. So interessiert RTL an einer Marktanalyse der Casting-Show <a title="DSDS" href="http://www.rtl.de/cms/sendungen/superstar.html" target="_blank">-&gt;DSDS</a> besonders die klare Ausrichtung der Ergebnisse für Werbekunden. JIM- und KIM-Studien des <a title="MPFS - Offizielle Seite" href="http://www.mpfs.de/" target="_blank">-&gt;Medienwissenschaftlichen Forschungsverbundes Südwest</a> hingegen nehmen vorwiegend Kinder und Jugend in den Fokus. ARD/ZDF interessiert dann an dem Überblick zur Medienentwicklung hauptsächlich, wie sich ihre eigenen TV- und Rundfunkprogramme gegen den Onlinesektor schlagen. Grundsätzlich sei den Meisten das digitale Spielen - ob nun online oder offline - immer noch ein Ärgernis, hält Dreier in seinem Vortrag fest.</p>
<p>Dies liege vor allem daran, dass manche die Videospiele immer noch als werbefreie Zeit abtäten - ohne monetarisierbare Möglichkeiten der <strong>Verwertung </strong>zu sehen. Zum Beispiel das werbebegleitete Onlinesspielen im Browser wird so ausgeblendet. So wird der Anteil digitalen Spielens in ihren Studien kleingeschrieben, wenn nicht gar ignoriert. Zudem gebe es noch große methodische Defizite, tatsächliche Parallelnutzung von Medienformaten wie Web und TV gleichzeitig verlässlich zu messen. Viele Initiatoren basteln sich also aus handfesten finanziellen Interessen und methodischen Defiziten ihre Studienaussagen quasi im Eigenbau.</p>
<h3>Zukunftsfolgen</h3>
<p>Daraus erwachsen aber in der Auffassung von KEIMLING zwei gravierende <strong>Probleme</strong>: eines wirtschaftlich, das andere in der Wissenschaft. Sollten zum Ersten die Werbekunden oder aber im Fall der öffentlich-rechtlichen Sender auch die politische Verantwortlichen bemerken, dass die Marktanalysen nur schwer verzerrt Nutzerkreise und ihr Verhalten abbilden, dürften alle Beteiligten hohe Preise dafür bezahlen - und zwar nicht nur in Geld, sondern vor allem durch den Verlust von Glaubwürdigkeit. Außerdem hat es die Wissenschaft schwer, belastbare vergleichbare Daten herauszufiltern, wenn Voraussetzungen der Studien und Beschränkungen lediglich implizit vorliegen - hier hilft wohl nur behutsame Überlegung &#8230; und die Erfahrungen eines Dozenten wie Dreier, der den Schleier des Datenrauschen zwischen den Zeilen der Studien zu lichten versteht.</p>
<p>Deutlich wird aber auch, dass es noch eine Weile dauern wird, bis Medienforschung wie -wirtschaft auf wirklich verlässliche Daten zu Nutzungsformen und ihren zeitlichen Verteilungen im Tagesablauf der Mediennutzer zurückgreifen können. Die unternehmerisch aufregende Option tageszeitabhängiger, auf bestimmte Personenkreise zielgerichtete Crossover-Medienangebote wird daher wohl noch auf sich warten lassen - vorerst viel frei verfügbares <strong>Zeitkontingent </strong>also, umindest bis die Analysten endlich neue Instrumente schmieden.</p>
<p>*</p>
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		<title>NEWS: Auf Teufel komm raus</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 11:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der sechsjährige &#8220;Lucius&#8221; mordet sich durch ein Adventure
Was soll man schon erwarten: -&#62;Lucius, der kleine Haustyrann, rollert mit dem Äußeren eines Spross&#8216; der Adams-Family durch die langen Korridore des Herrenhauses, in dem er seit sechs Jahren lebt. Der kleine Bengel hat aber nicht die Flausen eines normalen Jungen im Kopf - vielmehr ist er auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">Der sechsjährige &#8220;Lucius&#8221; mordet sich durch ein Adventure</h3>
<p>Was soll man schon erwarten: <a title="Lucius @ Shiver Games" href="http://lucius.shivergames.com/index.php?page=home" target="_blank">-&gt;Lucius</a>, der kleine Haustyrann, rollert mit dem Äußeren eines <strong>Spross</strong>&#8216; der Adams-Family durch die langen Korridore des Herrenhauses, in dem er seit sechs Jahren lebt. Der kleine Bengel hat aber nicht die Flausen eines normalen Jungen im Kopf - vielmehr ist er auf dem Weg, eine Seele zu nehmen.</p>
<div id="attachment_1123" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1123" title="lucius" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/04/lucius.jpg" alt="Des Teufels Marionette - Lucius ist dem Leibhaftigen versprochen" width="350" height="410" /><p class="wp-caption-text">Des Teufels Marionette - ob die Fäden wirklich bis zum Ende halten?</p></div>
<p>Seltsame Unglücksfälle häufen sich besonders ab seinem sechsten Geburtstag, Personal und Familie wird der Drei-Käse-Hoch unheimlich. Das ist auch kein Wunder, schließlich ist sein menschlicher <strong>Vater </strong>nicht sein eigentlicher.</p>
<p>Für den Wohlstand, in dem die Familie lebt, hat der treu sorgende Menschenvater die Seele seines Erstgeborenen schlicht an den <strong>Leibhaftigen </strong>verschachert. Klar, dass dies der kindlichen Entwicklung nicht förderlich ist. Lucius muss sich also in dem Grafik-Adventure der finnischen Entwickler von Lace Mamba und <a title="Shiver Games - Offizielle Seite" href="http://www.shivergames.com/" target="_blank">-&gt;Shiver Games</a> spätestens wohl ab Herbst 2012 seinem diabolischen Schöpfer fügen. Und mordet zunächst nach dessen Plänen.</p>
<div id="attachment_1123a2" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="369" data="http://www.youtube.com/v/rXy55tsWO6A?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rXy55tsWO6A?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<p class="wp-caption-text">Seltsame Dinge geschehen im Elternhaus, denn Lucius ist dem Leibhaftigen versprochen</p></div>
<p>Dafür stehen dem Jungen in erster Linie Haushaltsgegenstände zur Verfügung, um seine Aufträge zu erledigen. Dabei geht es offenbar sehr anschaulich zu - eine Tatsache, die den deutschen Jugendschützern der USK nicht gefallen dürfte. Erfolgreiche Attacken führen zu übernatürlichen <strong>Spezialfähigkeiten</strong>, die Lucius in verschiedenen Weisen einsetzen kann. So kann er Objekte telekinetisch manipulieren und Gedanken von Menschen kontrollieren.</p>
<p>Es ist nicht nur die Idee des Szenarios sehr innovativ, sondern auch die <strong>Perspektive </strong>eines kleinen Jungen, der sich im Stil von <a title="Bully @ Rockstar Games" href="http://www.rockstargames.com/bully/home/" target="_blank">-&gt;Bully</a>, dem Schulrabauken, recht derb durch seine Umwelt arbeitet. Es wäre schade darum, wenn sich zum Teufel auch noch der Zensurschnitter gesellen würde.</p>
<div id="attachment_1128" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1128" title="luciusdaddy" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/04/luciusdaddy.jpg" alt="Nach 6 Jahren meldet sich Daddy und hat dann einen solchen Schatten." width="500" height="302" /><p class="wp-caption-text">Typisch: Nach 6 Jahren meldet sich Daddy und hat dann einen veritablen Schatten.</p></div>
<p>Um allerdings einen möglichst wendungsreichen und interessanten Plot überhaupt zu ermöglichen, darf sich der Knirps dem <strong>Leibhaftigen </strong>hoffentlich letztlich entgegenstellen. Nur, weil man am 6.6.66 geboren ist, heißt es doch noch nicht, dass man keine Wahl hätte. Oder?</p>
<p>*</p>
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		<title>NEWS: Laufen gegen Hirnschwund</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Gegen die Untoten-Apokalypse mit &#8220;Zombies, Run!&#8221; und &#8220;ARG Zombies&#8221;
Der Morgen schien eigentlich ganz schön. Nebel waberte über die Weiden, der Fluss dampfte und frische Luft füllte die Lungen. Es hätte so schön sein können, wenn nicht dieses zermürbende Gelärme gewesen wäre. Überall. Da hält man sich sein Leben lang mit Sport fit, nur um jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">Gegen die Untoten-Apokalypse mit &#8220;Zombies, Run!&#8221; und &#8220;ARG Zombies&#8221;</h3>
<p>Der Morgen schien eigentlich ganz schön. Nebel waberte über die Weiden, der Fluss dampfte und frische Luft füllte die Lungen. Es hätte so schön sein können, wenn nicht dieses zermürbende Gelärme gewesen wäre. <strong>Überall</strong>. Da hält man sich sein Leben lang mit Sport fit, nur um jetzt jeden Tag das eigene Hirn vor den schlurfenden Untoten zu retten.</p>
<div id="attachment_1090" class="wp-caption alignleft" style="width: 308px"><img class="size-medium wp-image-1090" title="zombiesrun_pic" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/04/zombiesrun_pic-298x300.jpg" alt="Wer nicht läuft, wird angeknabbert..." width="298" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wer nicht läuft, wird angeknabbert...</p></div>
<p>&#8220;Dort da vorn!&#8221; schreckt eine Stimme aus dem Trott. &#8220;Greif Dir die Medizin und dann nichts wie in Sicherheit.&#8221; Als die Sprecherin aus dem Headset verstummt, scheint das <strong>Zombieheulen </strong>lauter und damit näher zu sein. Entsprechend hastig fällt der Rückweg aus. Als die Tür ins Schloss fällt, entströmt die pure Erleichterung zischend aus den Lungen.</p>
<p>&#8220;Willst Du Deinen Stützpunkt ausbauen?&#8221; Diese Stimme. &#8220;Gleich, verdammt, lass mich erst verschnaufen.&#8221; Doch für Pausen ist wenig Zeit mitten in der <strong>Zombiekalypse</strong>, mit welcher der Entwickler <a title="Six to Start - Offizielle Seite" href="http://www.sixtostart.com/" target="_blank">-&gt;Six to Start</a> von <a title="Zombies, Run! @ Six to Start" href="https://www.zombiesrungame.com/" target="_blank">-&gt;&#8221;Zombies, Run!&#8221;</a> dem Spieler nicht nur den Laufsport aufpeppen will.</p>
<div id="attachment_1093" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-1093" title="argzombies_head" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/04/argzombies_head.png" alt="...oder räumt seine Nachbarschaft auf." width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">...oder räumt seine Nachbarschaft auf.</p></div>
<p>Gleiches gilt für das <a title="ARG Zombies - Official Site" href="http://argzombies.com/" target="_blank">-&gt;&#8221;ARG Zombies&#8221;</a> von &#8220;Tando&#8221;, das sich allerdings nicht auf den Fitnessaspekt versteift. Dort bewegen sich Spieler durch ihre reale Umgebung, mit schlurfenden Hirnschlürfern und allerhand nützlicherem Zeugs angereichert, und knüpfen Kontakte mit Gleichgesinnten. Glücklicherweise handelt es sich ja in beiden Fällen nur um <strong>Alternate Reality Games (ARG)</strong> für solche Menschen, die sich in ihrem Alltag noch nicht genug verfolgt fühlen&#8230; Und über ein iPhone, iPad, iPod oder ein äquivalentes Android-Produkt verfügen &#8230;</p>
<p><span id="more-1085"></span></p>
<h3>&#8220;Wie macht der Zombie?&#8221; - &#8220;AAAARRRRRG&#8221;</h3>
<p>Die Spielmechanik von <a title="Zombies, Run! @ Six to Start" href="https://www.zombiesrungame.com/" target="_blank">-&gt;&#8221;Zombies, Run!&#8221;</a> des londoner Entwicklers<a title="Six to Start - Offizielle Seite" href="http://www.sixtostart.com/" target="_blank">-&gt;Six to Start</a> leuchtet ein - was läge näher, als wegzulaufen, wenn die Toten wieder aufstehen. Aber <strong>Wegrennen </strong>allein reicht nicht aus, das innovative &#8220;Zombies, Run!&#8221; geht über eine  Jogging-App wie <a title="Runkeeper - Official Site" href="http://runkeeper.com/" target="_blank">-&gt;RunKeeper</a> weit hinaus. Denn ein Alternate Reality Game (ARG) fügt unserer physischen Realität digitale Elemente hinzu, die aus Tätigkeiten, welche gewöhnlich als langweilig oder monoton angesehen werden, ein Spiel erzeugen.</p>
<p>Im Unterschied zu der &#8220;angereicherten Umgebung&#8221; einer so genannten Augmented Reality, erschöpfen sich ARGs jedoch nicht nur darin, digitale Elemente wie Gegenstände oder leitende Pfeile zur physischen Wirklichkeit hinzuzufügen. Sie ordnen dem Zusammenspiel digitaler Objekte mit der irdischen Welt eine sinnstiftende <strong>Gesamterzählung </strong>bei, die ein paralleles Universum zur alltäglichen Umgebung erschafft.</p>
<div id="attachment_1096" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-1096" title="mcgonigal_realitybroken" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/04/mcgonigal_realitybroken-199x300.png" alt="Unsere Hirne schreien nach mehr ARGs, findet Jane McGonigal" width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Unsere Hirne schreien nach mehr ARGs, findet Jane McGonigal</p></div>
<p>Damit erweckt es eine Leistungsbereitschaft in uns Menschen, die selbst die ödesten Vorgänge aufregend werden lässt. Ein Effekt, den sich Behavioristen unter dem Schlagwort <strong>Gamification </strong>zunutze machen, um zum Beispiel vermeintlich langweilige Bildungsvorgänge und wirtschaftliche Abläufe in Betrieben den Beteiligten nicht mehr als Arbeit erscheinen zu lassen.</p>
<p>Autoren wie die Entwicklerin und Medienwissenschaftlerin <a title="Jane McGonigal - Offizielle Seite" href="http://janemcgonigal.com/" target="_blank">-&gt;Jane McGonigal</a> stellen hingegen viel grundsätzlichere, ethisch-philosophische Überlegungen in den Mittelpunkt (<a title="Reality is Broken @ amazon.de" href="http://www.amazon.de/Reality-Is-Broken-Better-Change/dp/1594202850/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&amp;ie=UTF8&amp;qid=1334693137&amp;sr=1-1" target="_blank">-&gt;McGonigal, Jane: Reality is Broken. Why Games Can Make Us Better And How They Can Change The World, New York 2011 @ amazon.de</a>). Der Mensch habe ein inneres <strong>Verlangen</strong>, sein Leben spielerisch anzureichern und zu bewältigen. Dies sei obendrein gesellschaftlich auch noch nützlich. Angesichts ihrer reichlichen Experimente auf dem Gebiet, scheinen sich ihre Thesen zu bestätigen (z.B. <a title="World Without Oil" href="http://worldwithoutoil.org/metaabout.htm" target="_blank">-&gt;World without Oil</a> von 2007 und <a title="ARGs @ Jane McGonigal" href="http://janemcgonigal.com/play-me/" target="_blank">-&gt;weitere</a>). Da scheint es nur logisch, wenn sie jüngst auf Twitter zur Unterstützung des Projekts ARG Zombies via <a title="ARG Zombies @ Kickstarter" href="http://www.kickstarter.com/projects/zombieapocalypse/arg-zombies-a-mobile-alternate-reality-zombie-game" target="_blank">-&gt;kickstarter</a> aufrief.</p>
<div id="attachment_1098" class="wp-caption alignleft" style="width: 257px"><img class="size-medium wp-image-1098" title="chorewars_logo" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/04/chorewars_logo-247x300.jpg" alt="&quot;Suche aufgeräumte WG mit Orks und Elfen&quot;" width="247" height="300" /><p class="wp-caption-text">&quot;Suche aufgeräumte WG mit Orks und Elfen&quot;</p></div>
<p>Wie viel aufregender und interessanter das Leben wird, wenn auch ohne tieferen bildenden Auftrag selbst alltägliche Aufgaben systematisch mit Belohnung durchzogen werden, zeigte bereits das Browserspiel <a title="Chore Wars - Offizielle Seite" href="http://www.chorewars.com/" target="_blank">-&gt;Chore Wars</a>. Dort können die täglichen <strong>Aufgaben </strong>des WG-Lebens, welche die Mitbewohner untereinander zum Erledigen ausstellten und mit Punkten versahen, sogar den größten Saustall zum Putzen animieren (siehe <a title="Chore Wars @ spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,497376,00.html" target="_blank">-&gt;Lischka, Konrad: Schrubben für den Hiscore, in: Spiegel Online, 1.8.2007</a>).</p>
<h3>&#8220;Lauf, Forrest, lauf!&#8221;</h3>
<p>Im Fall von &#8220;Zombies, Run!&#8221; erhält nun der leidige Laufsport einen höheren Sinn. Über die Headphones gibt eine virtuelle Kontaktperson aus einem Kommunikationszentrum Überlebender dringende Missionen an den <strong>Runner</strong>. Besorge Medizin, rette Wissenschaftler, berge Werkzeug - das Übliche eben, will man sich durch eine Zombiekalypse retten. Also schnürt man statt einem Bündel die Laufschuhe und tritt durch die Haustür ins virtuelle Armageddon.</p>
<div id="attachment_1096_a1" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="284" data="http://www.youtube.com/v/GyFqZtKvya0?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GyFqZtKvya0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<p class="wp-caption-text">Wenn nur noch laufen hilft... Die Zombiekalypse als Frühsport</p></div>
<p>Natürlich bekommen selbst die schlurfenden Untoten mit, dass frisches Essen vorbeihüpft. In den Ohren schwillt das gefräßige Geheule an, <strong>Motivation</strong> genug, um zu beschleunigen. Die App misst die gelaufene Zeit und die zurückgelegte Strecke sowie die Geschwindigkeit und summiert die verbratenen Kalorien. Damit hat sie zunächst eigentlich gar nichts dem Standard anderer Laufanwendungen voraus. &#8220;Zombies, Run!&#8221; lässt den Nutzer eigene Playlists erstellen, mit denen der Lauf musikalisch versüsst wird - auch eher herkömmlich.</p>
<p>Der Laufweg durch die Stadt wird hier jedoch mit einem Auftrag und mit <strong>Actioneinlagen </strong>verknüpft. Auf dem Display zeigt ein virtueller Pfad durch eine stilisierte Großstadt, wie weit man vom Erreichen eines Bonus entfernt ist - mehr aber leider nicht. Wer sich erhofft, in seiner realen Umgebung zu spielen, der wird enttäuscht.</p>
<p>Dennoch bietet das Spiel mehr als eine reine Laufapp. Erledigte Außenmissionen dienen nicht nur der Gesundheit, sondern bringen Erfahrungspunkte. Diese können investiert werden, um die sichere <strong>Heimatstellung</strong> auszubauen. Mehr Räume bedeuten mehr Platz für Flüchtlinge, eventuell ein Lazarett und eine Abteilung für Forschung, um Spielzeug zu entwickeln, das den Zombie-Horden den Garaus machen kann.</p>
<div id="attachment_1105" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><img class="size-full wp-image-1105" title="zombiesrun_screen" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/04/zombiesrun_screen.jpg" alt="Anfangs macht die Nachbarschaft wenig her, doch alles ist ausbaufähig." width="260" height="391" /><p class="wp-caption-text">Anfangs macht die Nachbarschaft wenig her, doch alles ist ausbaufähig.</p></div>
<p>Im Spiel stellen Playlists eigener Musikdateien das Programm für einen virtuellen <strong>Radiosender</strong>, dessen Moderatoren in Unterbrechungen aus der zomieverseuchten Umgebung berichten. Von den Missionen erfährt der Spieler auch über das virtuelle Radio oder erhält Funksprüche aus der Leitzentrale, die Überlebende errichtet haben. Dies ist der eigentliche Clou des ARGs, mit dem eine realistische Atmosphäre erzeugt werden soll.</p>
<p>Wer möchte, kann sich wie im obigen Fall an der Entwicklung via Kickstarter  beteiligen. Allein, man wird das Gefühl nicht los, es wäre mehr drin gewesen. Dass  der Laufweg nicht durch eine echte Umgebung bspw. auf Basis von Google Maps oder dergleichen führt, sondern durch eine etwas <strong>lieblos</strong>e schematische Darstellung auf dem Display, ist eine bedauerliche Designentscheidung - lediglich die Länge der realen Laufstrecke wird auf die Spielwelt übertragen.</p>
<h3>Zombies im Gemeinschaftsraum</h3>
<p>Auch wenn über den faden Titel <a title="ARG Zombies @ Tando" href="http://www.argzombies.com/index.php" target="_blank">-&gt;&#8221;ARG Zombies&#8221;</a> besser noch einer aus der Marketingabteilung drüberschauen sollte, scheint dieses ARG doch eben dieses &#8220;mehr&#8221; zu bieten. Grafisch im bunten <strong>Comiclook </strong>gehalten, ist es sicher nicht der Fall von jemandem, der die Zombiekalypse eher düster mag - andererseits gibt es beim vorausgegangenen Beispiel hauptsächlich ein Audioerlebnis, fast überhaupt nichts auf die Augen also.</p>
<p>Die Spielmechanik konzentriert sich im zweiten Beispiel stärker auf das gemeinsame Erlebnis mit anderen. Dabei spielt Proximity Gaming die wesentliche Rolle, gepaart mit Location Based Gaming. Im großen weiten Raum schöner neuer <strong>Technik-Marketing-Phrasen</strong> bedeutet ersteres, dass man in der eigenen Umgebung auf nahe andere Spieler treffen kann, was das Telefon dann meldet. Der zweite Begriff lässt erahnen, worum es geht, birgt aber auch interessante Prinzipien - siehe unten.</p>
<div id="attachment_1105_1a" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="284" data="http://www.youtube.com/v/D-YYxSln2PM?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/D-YYxSln2PM?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<p class="wp-caption-text">Die Zombiekalypse in der Nachbarschaft läuft bereits - dank Location Based und Proximity Gaming</p></div>
<p>Mit diesen anderen kann ein Spieler sich dann verbünden, bekämpfen oder einfach nur Informationen  austauschen, zum Beispiel über Monster oder verborgene Orte. Kämpfe werden in rundenbasierten Begegnungen ausgetragen in seitlicher Ansicht wie bei einem Beat&#8217;em up-Brawler, damit Spezialfähigkeiten und Gegenstände ohne Hektik eingesetzt werden können. Oder man erzeugt kauft und verkauft Spielgegenstände ohne sich in Kämpfe einzumischen und wird zum <strong>Netzwerkknoten </strong>anderer Spieler. Möglicherweise entdecken diese dann den Händler auch im Vorbeigehen - eine schöne Art, neue Kontakte zu knüpfen. Auch können in den Städten verborgene Zombiehorden, Bossmonster oder Treffpunkte mit anderen Spielern entdeckt werden, indem man mit dem eigenen Mobiltelefon daran vorbeischlendert. Per QR-Code können Dinge und Hirnschlürfer ins Handy gescannt werden - unter anderem auch mächtige Oberbosse mit ausgesuchtem Inventar zum Plündern.</p>
<p>Das Handy bemerkt die Position des Spielers über GPS-Daten, eine ziemlich exakte satellitengestützte Peilung des Ortes, und gleicht diese mit den beim Betreiber hinterlegten Spielinhalten ab. In der <strong>Spielwelt </strong>kann also nur derjenige vorankommen, der sein Handy dabei mit bewegt. Dies ist endgültig das Ende aller Vorurteile, die Gamer mit stubenhockenden pickligen Immobilen gleichsetzen.</p>
<p>Location-based ist ein solches Spiel aber nicht allein wegen der Positionierung des Spielers, sondern weil Gebieten eine <strong>Bedeutung </strong>zugeordnet wird. Beispielsweise könnte man in der Zombiekalypse bestimmte Landmarken freikämpfen, deren Kontrolle dann dem Spieler und seinen Mitstreitern Vorteile verschafft. Oder man hätte gleich Sektoren zu erobern.</p>
<h3>Geheul, Gestöhn und Gejaul (auf hohem Niveau)</h3>
<p>Man fragt sich bei beiden Spielkonzepten sofort, warum die Entwickler ihre Kräfte nicht bündeln. Die einen konzentrieren sich stark auf die Rolle als Lauf-App, anstatt dem Nutzer im Spiel selbst zu überlassen, wie bzw. wie schnell er sich fortbewegen will. Dies schränkt den <strong>Nutzerkreis </strong>unnötig ein. Anderseits bietet dieser Entwickler das akustische Erlebnis eines interaktiven Hörspiels. Die anderen bieten zwar aufwändiges Sozialleben in der alternativen Realität und ortsabhängige Spielerlebnisse, hinterlassen aber im grafischen Design einen zu stilisierten Eindruck. Zumal der gewählte Look auch den Nutzerkreis beschränkt, bindet ein Comicstil doch sicher nicht den Spieler, der düstere, ernstere Zombiekalypsen bevorzugt. Selbst im Mobilebereich wirkt langsam reines, cartooniges 2D nicht mehr zeitgemäß - und ist technisch auch nicht mehr nötig. Auch dort zieht zunehmend 3D ein.</p>
<p>Dennoch stellen wir jetzt hier besser das Geheul und Gejammer ein und widmen uns wieder den Zombiehorden draußen auf den Straßen. Was? Bei Ihnen ist die Zombiekalypse noch nicht angekommen? Warten Sie es ab. Spätestens wenn rings um Sie nur noch Menschen auf ihre Mobiltelefone starren und Sie fragen, ob Sie mit auf <strong>Zombiehatz </strong>gehen, oder gar zum Duell bitten, haben auch Sie die Zombies in Ihrer Umgebung - und diese beginnen auch Ihre Realität zu verändern.</p>
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		<title>KOMMENTAR: Krieg auf allen Kanälen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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Im Laufe der Geschichte von digitalen Games haben Spieler schon allerhand Kämpfe ausgetragen. Ob nun in Azeroth, dem frühneuzeitlichen Japan oder auf der Zerg-Heimatwelt, immer waren sie an ein und demselben Bildschirm gefesselt, um ihre Truppen in den Kampf und mit rasendem Herzschlag hoffentlich zum Sieg zu führen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">&#8220;Mass Effect 3&#8243; setzt neue Maßstäbe im Cross-Platform-Gaming</h3>
<p>Im Laufe der Geschichte von digitalen Games haben Spieler schon allerhand Kämpfe ausgetragen. Ob nun in Azeroth, dem frühneuzeitlichen Japan oder auf der Zerg-Heimatwelt, immer waren sie an ein und demselben <strong>Bildschirm</strong> gefesselt, um ihre Truppen in den Kampf und mit rasendem Herzschlag hoffentlich zum Sieg zu führen. An nur einem Rechner, mit nur einem Krieg war man meist schon gut ausgelastet.</p>
<div id="attachment_1066" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-1066" title="me3-name" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/03/me3-name.jpg" alt="Mass Effect 3 wird sich durch mehrere Plattformen ziehen" width="350" height="162" /><p class="wp-caption-text">Der Multiplayer &quot;Galaxy at War&quot; eröffnet Überraschungen</p></div>
<p>Das schickt sich nun<a title="Bioware - Offizielle Seite" href="http://www.bioware.com/" target="_blank"> -&gt;Bioware</a> an, mit dem neuesten und letzten Teil der -<a title="Mass Effect @ Bioware" href="http://masseffect.bioware.com/agegate/?url=%2F" target="_blank">&gt;Mass Effect</a>-Trilogie zu ändern. Mit dem PC, Konsolen, Facebook, iPad und iPhone gleichzeitig, auf mehreren <strong>Plattformen </strong>soll der letzte Kampf des Helden, Commander Shepard, gegen die Invasion der überlegenen Reaper toben. Erfolge auf der einen Spielplattform beeinflussen die Siegchancen auf den anderen. Damit versprechen die Entwickler nicht weniger, als die nächste traditionelle Barriere der Gamesbranche effektvoll einzureißen&#8230;</p>
<p><span id="more-1045"></span></p>
<h3>Historischer Feldzug</h3>
<p>Schon in den zurückliegenden Episoden hatten die Entwickler bei Bioware bewiesen, dass sie eine komplexe Handlung - jedenfalls gemessen am Medium Videospiel - mit individuellen Spielerentscheidungen zu verweben verstehen. Hinzu kam, dass der <strong>Spielstand </strong>am Ende des ersten Mass Effect in den zweiten Teil importiert werden konnte. So bestimmten die Handlungen im ersten Teil über die Savegames der Spieler die individuellen Erlebnisse in <a title="Mass Effect 3 @ Bioware.com" href="http://masseffect.bioware.com/" target="_blank">-&gt;Mass Effect 2</a>. Getötete Figuren erschienen dort nicht mehr als Mitstreiter oder Auftrageber, und auch Freund und Feind bestimmte die vorangegangene Spielweise in gewissen Grenzen. So resultiert für jeden Spieler ein individuelles Universum (Hierzu bald detaillierter ein Special, an dem KEIMLING schon länger arbeitet.)</p>
<p>Bleibt diesbezüglich auch bei <a title="Mass Effect 3 @ Bioware.com" href="http://masseffect.bioware.com/" target="_blank">-&gt;Mass Effect 3</a> alles beim Alten, so fügt Bioware nun noch einen Kriegsverlauf über mehrere Plattformen hinzu. Eigentlich für den <strong>Multiplayermodus </strong>&#8220;Galaxy at War&#8221; erdacht, führt das Prinzip der so getauften &#8220;Galaktischen Bereitschaft&#8221; wesentliche Konsequenzen auch für den Einzelspielerpart ein.</p>
<div id="attachment_1066b" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><object width="500" height="284" data="http://www.youtube.com/v/X4h6hqV3BhE?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/X4h6hqV3BhE?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><p class="wp-caption-text">Das individuelle Universum birgt für jeden Spieler ganz eigene Verbündete... und die sind nötig.</p></div>
<p>Verknüpft mit einem Biowarekonto kann ein Spieler auf PC, PS3, XBox, iPhone, iPad und Facebook die Bereitschaft der verschiedenen Völker in der Galaxis erhöhen, sich gegen die Reaper zur Wehr zu setzen. (siehe <a title="Mass Effect iOS Game @ Kotaku" href="http://kotaku.com/5883125/biowares-mass-effect-ios-game-is-the-third+person-shooter-mass-effect-infiltrator" target="_blank">-&gt;Bioware&#8217;s Mass Effect iOS Game is the Third-Person-Shooter Mass Effect Infiltrator</a>, von Kirk Hamilton auf <a title="Kotaku.com - Offizielle Seite (en)" href="http://kotaku.com/" target="_blank">-&gt;Kotaku.com</a>, den 7.2.2012 und <a title="Mass Effect 3 Social Game - Facebook" href="http://www.eurogamer.net/articles/2012-02-03-mass-effect-3-facebook-app-rewards-xbox-360-players" target="_blank">Philips, Tom: Mass Effect 3 Facebook App Rewards Xbox 360 Players</a>, in <a title="Eurogamers.net - Offizielle Seite" href="http://www.eurogamer.net" target="_blank">-&gt;Eurogamers.net</a>, 3.2.2012) Bioware könnte angesichts dieser bahnbrechenden <strong>Innovation </strong>allerdings ruhig mutiger auftreten - dort wird man nicht müde zu betonen, dass alle Änderungen nur optional sein werden. Denkt man jedoch über das Feature nach, so hat es natürlich nachhaltige Folgen&#8230; und das ist keinesfalls bedauerlich.</p>
<h3>Alliierte</h3>
<p>Denn es sind Verbündete, die unsere Erde wirklich braucht. Durch die Zerstörung eines Reapers erweckte Shepard am Ende des ersten Abenteuers die Aufmerksamkeit dieses uralten Volkes, das in regelmäßigen Abständen in die Galaxis einfällt, um Lebewesen zu ernten. Zu Beginn von <a title="Mass Effect 3 @ Bioware.com" href="http://masseffect.bioware.com/" target="_blank">-&gt;Mass Effect 3</a> starten die <strong>Invasoren </strong>mit der Erde ihre Vorspeise. Dass die Menschheit dies wohl nicht lange überstehen wird,machen die moluskenartigen Landungsschiffe durch brachialen Waffeneinsatz schnell deutlich.</p>
<div id="attachment_1062" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1062" title="me3-reaper2" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/03/me3-reaper2.jpg" alt="Wir griffen nach den Sternen, jetzt greifen sie nach uns..." width="500" height="281" /><p class="wp-caption-text">Wir griffen nach den Sternen, jetzt greifen sie nach uns...</p></div>
<p>Den Überlebenden bleibt nur, in der Galaxis nach Verbündeten zu suchen, um Entlastung durch weitere zu errichtende <strong>Fronten </strong>zu erlangen. Dumm nur, dass sich die meisten Völker die Frage stellen, warum sie ihre Planeten ausgerechnet zur Rettung der unliebsamen Menschheit in die Schusslinie manövrieren sollten. Shepard macht sich daher auf den Weg, Überzeugungsarbeit zu leisten.</p>
<p>Um eine breite Koalition gegen den Feind aufzubauen, kann der Spieler die Verteidigungsbereitschaft durch Missionen auf allen genannten Plattformen erhöhen. Bestätigt ist bislang, dass die Vollpreistitel auf PC und Konsole eingebunden werden, auf Facebook Schlachten zu schlagen sind und der Shooter <a title="Mass Effect 3: Infiltrator @ Global Gameport" href="http://www.masseffect-game.de/content/view/1578/1/" target="_blank">-&gt;Mass Effect 3: Infiltrator</a> für Apples Produkte geplant ist. Setzt ein Spieler diese Plattformen alle oder zu Teilen ein, verschafft er Shepard handfeste <strong>Vorteile </strong>im großen Finalkampf um die Erde. Hierzu treiben seine Missionen den Feind in verschiedenen Regionen der Galaxis zurück, so dass bislang verängstigte oder feindselige Völker genötigt, ermutigt oder schlichtweg dankbar werden.</p>
<div id="attachment_1066a" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><object width="500" height="284" data="http://www.youtube.com/v/Hhcd_GlgpYY?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Hhcd_GlgpYY?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><p class="wp-caption-text">Die Reaper präsentieren der Menschheit die Endabrechnung - Verbündete sind entsprechend rar</p></div>
<h3>Massenmobilmachung</h3>
<p>Dass Bioware die Community mit den Plattformen übergreifend ins Spielgeschehen einbindet, ist nicht nur aus Sicht des Gameplays eine clevere Neuerung. Zumal man wirklich loben muss, dass diese Idee außerordentlich fair umgesetzt wird. So wird durch das Vermeiden mehrerer Plattformen Mass Effect 3 nicht unspielbar, auch wenn der Kampf auf beispielsweise nur dem PC schwerer wird. Die <strong>Leistungen </strong>in anderen Systemen sollen das Endspiel auf der Erde nur vereinfachen. Anzunehmen ist auch, dass sich dadurch auch die möglichen Enden ändern, schließlich plant Bioware davon dieses Mal acht Stück und ist beim Trilogiefinale nicht mehr auf Rücksicht wegen eines Nachfolgers angewiesen, der Folgen aus Entscheidungen berücksichtigt.</p>
<p>Aber auch aus geschäftlicher Sicht ist dieser Cross-Platform-Feldzug ein wahrer Coup, bindet die Idee doch die Fans der Serie in jedem Teilmedium an die Marke Mass Effect. Dabei ist die <strong>Community </strong>bei dieser Serie ohnehin schon hoch euphorisch, also geradezu prädestiniert, um rund um die Uhr im Spiel zu sein. Entscheidend aber wird sein, wie es Bioware gelingt, bei dieser großen Breite an technischer Inszenierung die Geschichten zu erzählen. Da seit dem zweiten Teil das Gameplay weder einen typischen Shootercharakter zeigt, noch tiefgehende Rollenspielanleihen, bleibt nur, weiter eine vielseitige, vielschichtige Erzählung zu liefern. Alles andere würde die Fans beider Lager vergrätzen. Hoffentlich bleibt diese Grundeigenschaft bei allem technischen Gedöns nicht auf der Strecke, wie bei der schlampigen Umsetzung des jüngsten Romans zur Serie. Dieser patzt bei zahlreichen Details des Universums. (siehe<a title="Deception-Roman-Fehlerflut @ Gamona.de" href="http://www.gamona.de/games/mass-effect,nach-fehlerflut-deception-roman-wird-ueberarbeitet:news,2052366.html" target="_blank"> -&gt;Nach Fehlerflut: Deception-Roman wird überarbeitet</a>, von Thomas Held in Gamona.de, 4.2.2012)</p>
<p>Solch ein apokalyptischer Fehler wäre auch deswegen schade, weil Bioware mit der Reihe noch weitere Innovationen plant. Den Spielstand nach dem Finale des dritten Teils sollte man tunlichst aufbewahren. Auch wenn die Geschichte um Commander Shepard auserzählt sein wird, verlässt der Entwickler das Gold kalbende Universum nicht. Mit dem Savegame soll die persönliche DNA der Spielwelt auch in weitere <strong>Nachfolger </strong>einziehen können (<a title="Mass Effect 3 Savegames @ Gamestar.de" href="http://www.gamestar.de/spiele/mass-effect-3/news/mass_effect_3,45851,2564415.html" target="_blank">-&gt;Mass Effect 3 - Lieber das Savegame aufheben</a>, Interview von Daniel Feith mit Mark Gamble (Associate Producer bei Mass Effect 3), 3.2.2012).  Schon länger kursieren Gerüchte, Bioware arbeite an einem Mass Effect MMO. Das Spieluniversum würde sich doch bestens dafür eignen. Auf die Umsetzung dieser innovativen Idee darf angesichts vielfältiger Kombinationsmöglichkeiten aus den Erfahrungen der Spieler mit gespannter Vorfreude und Neugier gewartet werden. Es dürfte nicht einfach sein, eine solche Komplexität zu beherrschen. Ambitoniert ist als Bezeichnung für das Vorhaben wohl der richtige Ausdruck.</p>
<div id="attachment_1066c" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><object width="500" height="284" data="http://www.youtube.com/v/w0ldbDno77o?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/w0ldbDno77o?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><p class="wp-caption-text">Das Cross-Platform Gaming von Mass Effect sollten sich auch andere Entwickler genau ansehen</p></div>
<h3>Strategischer Vorteil</h3>
<p>Bleibt nur die Frage, warum nicht mehr Entwickler das Cross-Platform-Gaming entdecken. Ohnehin verlagert sich doch eine wachsende Zahl von Menschen mit der alltäglichen <strong>Kommunikation </strong>auf den PC-gestützten Browser und Smartphones. Entgegen vieler landläufiger Meinungen dürften mittelfristig eher die Konsolen aussterben, weil sie nicht multifunktional sind.</p>
<p>Es sollte doch ein Leichtes sein, den Spielern beispielsweise bei der <a title="Anno 2070 @ Ubisoft" href="http://anno-game.ubi.com/anno-2070/de-DE/home/" target="_blank">-&gt;Anno-Reihe</a> die Möglichkeit einzuräumen, ihren Spielstand des Aufbauspiels vom PC auf das Smartphone zu bringen, um dort mit abgespeckter Grafik die nächtliche <strong>Spielsession </strong>auf dem Weg zur Arbeit fortzusetzen. Warun kann man noch immer nicht, eine Partie <a title="Napoleon - Total War - Offizielle Seite" href="http://www.totalwar.com/napoleon/index.php?t=German" target="_blank">-&gt;Napoleon:Total War</a> am Browser zumindest im Weltkartenmodus weiterplanen, wenn dieser vielleicht auch (noch) keine Echtzeitschlachten in 3D erlaubt?</p>
<p>Im nächsten Schritt müsste ein Spiel gestatten, im Multiplayer Spielern, die unterschiedliche Plattformen anbieten, gleichzeitig an derselben Kampagne zu kämpfen. Sicherlich ist letzteres noch technische <strong>Spinnerei</strong>, wenn es nicht einmal gelingt, bei einem Videogame wie beim Microsoft-Shooter <a title="Shadowrun (Videogame) @ en.wikipedia.org" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shadowrun_%282007_video_game%29" target="_blank">-&gt;Shadowrun</a> den cross-platform Multiplayermodus vernünftig auszugestalten. Konsolenspieler konnten zwar mit PClern zusammen spielen, mussten aber das Gefühl haben, man habe ihnen die Hände an die Hüften getackert. Der Vorteil der Eingabegeräte lag unbestritten aufseiten der PCs.</p>
<h3>Schlachten der Zukunft</h3>
<p>Mit Mass Effect 3 wird Bioware hoffentlich einen lange überfälligen Trend begründen, der auch andere Publishern und Entwicklern endlich ermutigt die ausgetretenen Pfade zu  verlassen. Es genügt eben nicht mehr <a title="Facebook - Offizielle Seite" href="http://de-de.facebook.com/" target="_blank">-&gt;Facebook</a> mit billigen Adgames zu schwemmen. Es reicht auch nicht das Web als schikanösen Gamestarter zu missbrauchen wie bei <a title="Battlefield 3 @ EA.com" href="http://www.battlefield.com/de/battlefield3" target="_blank">-&gt;Battlefield 3</a>. Dort hat es der Entwickler <a title="Digital Illusions DI CE - Offizielle Seite" href="http://www.dice.se/" target="_blank">-&gt;DICE</a> verstanden, zugunsten einer trendigen Communityplattform im Web - was noch nicht mal grundsätzlich eine schlechte Idee ist - selbst die Grafikoptionen und die Änderung der Tastaturbelegung schwer erreichbar zu machen.</p>
<p>Als Spieler sollte man voller Vorfreude in die Zukunft sehen, wenn das Beispiel von Mass Effect 3 Schule macht. Sicher, Gamer müssten sich noch bewusster für ein Ende des Spielens entscheiden, was nicht jedem gelingen dürfte. Auch wird das Spiel kommen, welches durch das Nutzen mehrerer Plattformen handfeste spielerische Vorteile erlaubt und damit manchen zur Weißglut treiben wird. Letztlich aber werden Spielmechaniken, Spielansätze und sogar Interfaces von den neuen <strong>Impulse</strong>n profitieren. Außdem bringt Cross-Platform-Gaming bislang getrennte Communities wieder zusammen. Eine stärkere Marktmacht entsteht. Wer da noch schreit, er wolle aber lieber nur an seinem heimischen Rechner für sich allein spielen, der kann das ja weiterhin tun. Allerdings ist er dann auch selbst schuld, wenn ihm wachsende Anteile des Gameplays und damit des Spielspaßes entgehen.</p>
<h3>Kriegsgräuel</h3>
<p>Eines aber hat KEIMLING noch in eigener Sache zu bemäkeln. Bei der schönen neuen Smartphonewelt müssen Nutzer der <a title="Android @google.com" href="http://www.android.com/" target="_blank">-&gt;Android</a>-Betriebssysteme bislang draußen bleiben. Der Kampf gegen die Reaper tobt bei Handhelds nur auf <a title="Apple - Offizielle Seite" href="http://www.apple.com/" target="_blank">-&gt;Apple</a>s Systemen. Wer deren technisches Niveau nicht leiden kann, hat wohl leider das Nachsehen.</p>
<div id="attachment_1066d" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><object width="500" height="284" data="http://www.youtube.com/v/igssciSxrak?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/igssciSxrak?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><p class="wp-caption-text">Leider verschafft dem Spieler nur das iOS weitere Verbündete, Android-Nutzer habens hart - auch im galaktischen Krieg</p></div>
<p>Dabei sind es doch eher die <strong>Android</strong>-Anwender, die sich weniger vom optischen Schein eines Retinadisplays und gefälligem Design der iProdukte blenden lassen, sondern deren Augenmerk sich auf technische Prinzipien konzentriert. Gut, in der harten Einschätzung ist KEIMLING als Nutzer von Android nicht ganz unparteiisch. Aber wer sich grundsätzlich eher mit Technik auseinandersetzt, dürfte auch eher offen für cross-platform-gaming sein. Das sollte ein Entwickler nicht aus den Augen verlieren. Also: Nachreichen!</p>
<p>Wenn KEIMLING denn mal für einen Androidshooter <strong>vorbestellen </strong>darf: Missionen im Sektor der Geth wären ganz nett. Die Maschinenwesen passen auch ganz gut zu einer als ANDROID benannten Platform. Und dann muss auch KEIMLING  nicht mehr traurig vor nur einem Bildschirm sitzen und seine Schlachten schlagen.</p>
<p>*</p>
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		<title>NEWS: Allein unter verborgenen Mythen</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 17:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[FunCom leistet möglicherweise mit &#8220;The Secret World&#8221; die überfällige narrative Evolution der MMORPGs
Wie oft wurde uns Spielern schon aufgetischt, das nächste Multiplayer-Rollenspiel wäre ein viel schmackhafteres, viel nachhaltigeres Menü als alle anderen Konkurrenten am Markt. Viel gehaltvoller und abwechslungsreicher würde es die verschiedensten Geschmäcker befriedigen und vor allem eine revolutionäre Geschmacksexplosion sondergleichen verursachen und allein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">FunCom leistet möglicherweise mit &#8220;The Secret World&#8221; die überfällige narrative Evolution der MMORPGs</h3>
<p>Wie oft wurde uns Spielern schon aufgetischt, das nächste Multiplayer-Rollenspiel wäre ein viel schmackhafteres, viel nachhaltigeres Menü als alle anderen Konkurrenten am Markt. Viel gehaltvoller und abwechslungsreicher würde es die verschiedensten <strong>Geschmäcker</strong> befriedigen und vor allem eine revolutionäre Geschmacksexplosion sondergleichen verursachen und allein optisch schon ein Augenschmaus sein. Letztlich aber saßen doch seit Jahren alle Spieler mit den gleichen langen Gesichtern und leeren Mägen vor der immer gleichen Fertigkost.</p>
<div id="attachment_1038" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1038" title="thesecretworld_bogeymann" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/02/thesecretworld_bogeymann.jpg" alt="Heerrrrreinspaziert... hier werden alle Träume wahr... und eben auch die Albträume" width="500" height="335" /><p class="wp-caption-text">Heerrrrreinspaziert... hier werden alle Träume wahr... und eben auch die Albträume</p></div>
<p>Dies lag natürlich auch daran, dass die bei Blizzard so gut funktionierenden <strong>Prinzipien</strong> quasi als Standards ins Genre einzogen und nun stur überall  wiedergekäut werden. Machen Sie mal einer Marketing-Abteilung oder einer Gruppe von Investoren klar, dass Sie einen anderen Weg gehen wollen, ein anderes Feature aufbauen wollen als bei <a title="WOW - Offizielle Seite" href="http://eu.battle.net/wow/de/" target="_blank">-&gt;World of Warcraft</a> - sollte es Ihnen gelingen, dann versuchen Sie doch als nächstes dem Leprechaun am Ende des Regenbogens seinen Topf voll Gold abzuschwatzen.</p>
<div id="attachment_1038u" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="300" data="http://www.gamestar.de/emb/player.swf?config=http://www.gamestar.de/emb/getVideoData.cfm?vid=18436" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.gamestar.de/emb/player.swf?config=http://www.gamestar.de/emb/getVideoData.cfm?vid=18436" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<p class="wp-caption-text">Hinter den Grenzen der Realität liegt eine verborgene Welt - The Secret World (via Gamestar.de)</p></div>
<p>Nun, einen solchen Topf hatten die Entwickler von <a title="FunCom - Offizielle Seite" href="http://www.funcom.com/" target="_blank">-&gt;FunCom</a> ja glücklicherweise durch ihre Erfolge im MMO-Markt und bei Adventures selbst gut gefüllt. Mit dem Geld finanzieren sie jetzt ein Projekt, dass das Zeug dazu hat, das Genre der MMOs gründlich über den Haufen zu werfen. Nicht mit besonders ausgefallenem Gameplay, sondern aufgrund der dichten Handlung, in die der Spieler verwoben wird. Jeder soll eine Vielzahl detailreicher <strong>Geschichten </strong>erleben, die in einer Welt von Mythen und Legenden für jeden Geschmack etwas bieten. Zudem sollen die globalen Ereignisse so komplex erzählt werden, dass das Durchspielen nur aufseiten einer Fraktion nicht ausreichen wird, alle Geheimnisse zu ergründen. Dies alles klingt nach einem sättigenden Menü für alle Story-Feinschmecker, für die bisherige MMOs viel zu wenig Augenmerk auf die Geschichte(n) gelegt haben.</p>
<p><span id="more-930"></span></p>
<p>Eine Legende seit dem großartigen <a title="The Longest Journey - Hauptseite" href="http://www.longestjourney.com/" target="_blank">-&gt;The longest Journey</a> anfang der Nuller Jahre hatte der Entwickler sich auf dem Adventuresektor einen Namen gemacht. Diesem Ruf konnte auch das erzählerisch gute, doch technisch unausgegorene <a title="Dreamfall - The Longest Journey - Hauptseite" href="http://www.dreamfall.com/" target="_blank">-&gt;Dreamfall</a> kaum Schaden zufügen. Viel heftiger fiel allerdings die Kritik an dem letzten Projekt von FunCom aus. Obwohl die Entwickler eigentlich mit <a title="Anarchy Online - Offzielle Seite" href="http://www.anarchy-online.com" target="_blank">-&gt;Anarchy Online</a> über massig <strong>MMO-Erfahrung</strong> hätten verfügen müssen, geriet das blutige Actionrollenspiel <a title="Age of Conan - Offizielle Seite" href="http://www.ageofconan.com/" target="_blank">-&gt;Age of Conan</a> zu einem Beinahedesaster. Neben spielerischen Defiziten, nervtötenden Bugs und falschen Versprechungen sorgte vor allem ein magerer High-Level-Content für eine zügige Abwanderung der Spieler aus der Welt Hyboria - runter bis auf wenige Hunderttausend. Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das Erwachsenen-MMORPG jedoch wieder aufrappeln können und erfährt besonders seit wenigen Monaten wieder erheblichen Zuspruch. Denn der Entwickler stellte mit <a title="AoC: Uchained - Offizielle Seite" href="http://www.ageofconan.com/playfree" target="_blank">-&gt;Age of Conan: Unchained</a> auf ein Semi-Free-to-Play-Modell um. Die Kriegskasse scheint also ganz gut gefüllt.</p>
<p>Deswegen können sie wagen, was sie wollen, ohne dass ihnen Publisher die Suppe allzusehr versalzen oder auf einen mageren Sud eindampfen könnte. Selbst wenn an einen solchen Restaurantleiter namens EA in jedem Trailer erinnert wird, besteht begründete <strong>Hoffnung</strong>, dass den eigentlichen Köchen nicht in den Herd hineinregiert wird.</p>
<p>Denn, was da als Menü angekündigt wird, ist keine Standardkost, sondern <strong>Haute Cuisine</strong>. Nichts weniger geschieht, als dass quasi über Nacht sämtliche Mythen und Legenden auf den Straßen der Welt zur Realität werden. In nicht fließend ineinander übergehenden Gebietensinstanzen schlagen sich die Spieler mit Anubis und seinen Schergen herum (Ägypten), verwunschenen Kreaturen in einem neuenglischen Kaff oder treiben Zombiehorden zurück, die auf eine amerikanische Kleinstadt zuschlurfen. Alles in allem wirken die Themengebiete in sich sehr stimmig, technisch ist der Eindruck deutlich durchwachsener. So klaffte selten eine so große Lücke zwischen dem Standard der Rendertrailer und dem Echteindruck gefilmter Gamplayszenen.</p>
<div id="attachment_1038a" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="284" data="http://www.youtube.com/v/H82MhvKo8bo?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/H82MhvKo8bo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<p class="wp-caption-text">Drei Geheimbünde dominieren die Welt - z.B. die Templer</p></div>
<p>Aber der Schwerpunkt soll ja angeblich auf den Erzählungen liegen, deren größerer Rahmen durch die konkurrierenden Pläne dreier großer Geheimbünde aufgespannt wird. Diese treten mit dem Erscheinen der Monstermassen aus den Zwielichten der Geschichte und manifestieren sich als hauptsächliche globale <strong>Machtblöcke</strong>, während die Regierungen der Welt mit offenen Mündern erstarren. Neben den kreuzkonservartiven Templern, etablieren sich auch der fernöstliche, magielastige Drachenclan und die wohlstandsfixierten Illuminaten - und führen ihre Streitereien mit unterschiedlichen Fertigkeiten, Arsenalen, Vorstellungen über die neue Weltordnung und Deutungen über die weltweiten Erscheinungen. Somit entscheidet die Fraktionswahl auch über die Spielweise - etwas, was mancher jedoch auch als Einschränkung verstehen könnte.</p>
<div id="attachment_1037" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1037" title="thesecretworld_fraktionen" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2012/02/thesecretworld_fraktionen.jpg" alt="Drei Geheimbünde dominieren die Welt... und kochen ihre eigenen Süppchen" width="500" height="249" /><p class="wp-caption-text">Drei Geheimbünde dominieren die Welt... und kochen ihre eigenen Süppchen</p></div>
<p>Besondere Vielseitigkeit verspricht aber gerade, dass FunCom in The Secret World eine bisher ungeahnte Auswahl an Settings zur Verfügung stehen. Jenseits des allüberall gleich überspannnten Fantasy- und SciFi-Einheitsbreis, ist dies eine erfrischende Spielwiese frischer Ideen. Diese seltene Chance für frische <strong>Impulse </strong>in das Genre der MMORPGs sollte der Entwickler nicht leichtfertig durch ein ähnlich schlampigen Release wie bei Age of Conan verspielen. Ordentlich recherchiert und umgesetzt verspricht jede der verborgenen Welten aber eine fesselnde Erkundungsreise durch die Mythen unserer Welt zu bieten. Wer die bisher veröffentlichten Trailer verfolgt hat, entdeckt zudem noch eine andere Komponente: Auf einem Plakat im Zimmer der jungen Frau, die im Teaser für die Illuminaten die Hauptrolle spielt, stehen die Worte &#8220;Stark&#8221; und &#8220;Arcadia&#8221;. Diese beiden Namen bezeichnen unsere technisierte Welt (Stark) und eine künstlich abgetrennte Wirklichkeit des magischen &#8220;Arcadia&#8221;, wie die beiden Welten hießen, um die es in &#8220;The Longest Journey&#8221; und &#8220;Dreamfall&#8221; ging. Ob es sich damit nur um eine Hommage handelt oder ob &#8220;The Secret World&#8221; wirklich die Fäden des der Adventures aufnimmt und weiterführt, ist noch nicht abzusehen.</p>
<p>Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass der Umfang des Games sich letztlich nicht an den Portionsgrössen der Hohen Küche orientiert. Seit der ersten Ankündigung von &#8220;The Secret World&#8221; kursieren immer die vier, fünf gleichen Schauplätze durch die Medien. Das ist selbst dann für einen Launch zu wenig ist, wenn man davon ausgeht, dass jederzeit ein <strong>Nachschlag</strong> per Patch nachgeliefert werden kann.  Außerdem sollte FunCom bedenken, dass jemand (Keimling eingeschlossen), dem auf ein Festmenü Geschmack gemacht wird, sehr ungnädig wird, sollte er mit Konventionalkost abgspeist werden. Das wird den Köchen dort mittlerweile aber wohl bewusst sein</p>
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		<title>INNOVATION: &#8220;Something completely different&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 11:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Eine steinerne Kugel fräst sich in &#8220;Rock of Ages&#8221; durch die Weltgeschichte
Irgendwann kam immer in den Sketchen der englischen Truppe von Kulthumoristen aus -&#62;Monty Python&#8217;s Flying Circus der Punkt, an dem nicht einmal deren kreative Gehirne die verworrenen Handlungszweige noch zusammen zu führen vermochten. Am Anfang der siebziger Jahre entstand die wohl erstaunlichste und überraschendste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">Eine steinerne Kugel fräst sich in &#8220;Rock of Ages&#8221; durch die Weltgeschichte</h3>
<p>Irgendwann kam immer in den Sketchen der englischen Truppe von Kulthumoristen aus <a title="Monty Python's Flying Circus" href="http://pythonline.com/" target="_blank">-&gt;Monty Python&#8217;s Flying Circus</a> der Punkt, an dem nicht einmal deren kreative Gehirne die verworrenen Handlungszweige noch zusammen zu führen vermochten. Am Anfang der siebziger Jahre entstand die wohl erstaunlichste und überraschendste <strong>Gratwanderung</strong> zwischen Genialität und Wahnsinn, die das Fernsehen je gesehen hatte - bis heute nicht jedermanns Sache, schon gar nicht für Menschen ohne Zugang zu englischem Humor.</p>
<div id="attachment_1016" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<img class="size-full wp-image-1016" title="rock-of-ages-logo" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2011/09/rock-of-ages-logo.jpg" alt="Geschichte rockt - wer hätte das gedacht..." width="500" height="252" /><br />
<p class="wp-caption-text">Geschichte rockt - wer hätte das gedacht...</p></div>
<p>Liefen die Fäden nicht mehr zusammen blendete sich oftmals John Cleese als Programmansager ein, an den unmöglichsten Orten hinter seinen Schreibtisch oder gar in einen pinken Bikini gezwängt, und verkündete &#8220;And now for something completely different&#8230;&#8221; So konnte selbst der größte <strong>Irrsinn </strong>verknüpft werden. Zahlreiche Übergänge ebneten allerdings die meisterhaften Animationen  aus dem Ideenfundus von Terry Gilliam, der seine Zeichnungen in einem  ganz eigenen Phytons-Stil einsetzte, von einer Absurdität in die nächste.</p>
<div id="attachment_1018" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<img class="size-full wp-image-1018" title="rockofages-scr" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2011/09/rockofages-scr.jpg" alt="Dieses Spiel schlägt ein wie ein... Stein - hoffentlich geht es nicht auch so unter" width="500" height="265" /><br />
<p class="wp-caption-text">Dieses Spiel schlägt ein wie ein... Stein - hoffentlich geht es nicht auch so unter</p></div>
<p>Wie eine Homage an diesen Stil kommt nun das &#8220;<strong>Steinrollspiel</strong>&#8221; <a title="Rock of Ages @ Atlus" href="http://www.atlus.com/rockofages/" target="_blank">-&gt;Rock of Ages</a> des chilenischen Entwicklers <a title="ACE Team - Offizielle Seite" href="http://www.aceteam.cl/" target="_blank">-&gt;ACE Team Software</a> daher. Zwischen <a title="Marble Madness @ Nintendo8" href="http://nintendo8.com/game/605/marble_madness/" target="_blank">-&gt;Marble Madness</a>, Tower-Defense und Rundenstrategie angesiedelt, bietet es zudem noch höchst innovatives Gameplay mit Lachergarantie - und wahrt obendrein die altehrwürdige Tradition einer urkomischen Kompilation verschiedener Kunstrichtungen&#8230;</p>
<p><span id="more-1006"></span></p>
<p>Denn Gilliam entwarf einst surrealistische Landschaften,  fügte übertrieben monumentale Architektur ein, missachtete  Größenverhältnisse und bediente sich vor allem an viktorianisch  anmutenden Geräten, Bekleidungsformen und technischen Symbolen wie  Zahnrädern, Dampfmaschinen oder Gestängewirrwar. Vor allem aber bediente <strong>Terry Gilliam</strong> sich dabei in  verschiedenen Kunstrichtungen und -stilen. Ausgeschnittene Figuren  aus Bekleidungskatalogen waren ebenso Bestandteile seiner  Animationsfilme wie zahlreiche berühmte Gemälde und ihre abgebildeten  Figuren. Dies liest sich ebenso stringent wie es aussah, ist jedoch bis  heute einzigartig und immer noch komisch (siehe z.B. den <a title="Monty Pythons' @ Youtube.com" href="http://www.youtube.com/user/MontyPython?blend=1&amp;ob=5" target="_blank">-&gt;Youtube-Channel</a> von Monty Pythons&#8217; oder die <a title="Monty Pythons' @ the internet" href="http://pythonline.com/" target="_blank">-&gt;Offizielle Seite</a>).</p>
<p>Dass dies auch in einem Spiel für grandiose Kulissen sorgen kann zeigt &#8220;Rock of Ages&#8221; sogar in verschiedensten Epochen, erkennbar an <strong>Kunststilen</strong>: Das griechische Altertum ist ebenso vertreten wie eine byzantinische, romanischer und gotische Strömungen - subsummiert als Mittelalter - und die Renaissance. Die Steinkugel rollt ferner durch das Rokoko und die Romantik.</p>
<div id="attachment_1018_aa" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="311" data="http://www.youtube.com/v/fwGeq-CMf4w?version=3&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fwGeq-CMf4w?version=3&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<p class="wp-caption-text">Par-Force-Ritt durch die Kunstgeschichte - buchstäblich</p></div>
<p>Doch was macht eine Steinkugel rollend in der Kunstgeschichte? Richtig - sie zerschmettert, zermalmt und zerstört. In dem Downloadspiel, das für diverse Plattformen erscheinen soll, gibt es verschiedene Spielmodi. Entscheidet man sich für den <strong>Einzelspieler- Modus</strong>, so begleitet man Sisyphos durch die Annalen der Geschichte. Wer dies nicht mehr weiß: Sisyphos war ein Held der griechischen Mythologie, der den Göttern in Ungnade gefallen war. Als Bestrafung seiner Taten zwangen sie ihn, in der Unterwelt einen schweren Fels auf einen Hügel zu rollen - kurz bevor er dort anlangte, entglitt er ihm und rollte ins Tal zurück, wo der beschwerliche Aufstieg erneut bevorstand (Sisyphosarbeit). Sieht man sich den Trailer genauer an, so wird der Spieler darin nicht nur Dinge plattwalzen, durchschmettern oder pulverisieren, sondern auch allerlei Rätsel knacken und kniffelige Kugelakrobatik managen müssen - zwar auch viel Arbeit, aber weit entfernt von der Beschwerlichkeit des Alltages eines Sisyphos. Spielerisch wirkt das Ganze ähnlich einer Mischung aus dem Klassiker <a title="Marble Madness @ nintendo8.com" href="http://nintendo8.com/game/605/marble_madness/" target="_blank">-&gt;Marble Madness</a> bzw. dem Nachfolger <a title="Marble Madness 3d @ HolgerPlatz.de" href="http://holgerpatz.de/category/arbeiten/marble-madness-3d" target="_blank">-&gt;Marble Madness 3D</a> und dem 2010 erschienenen <a title="The Ball @ Teotl Games" href="http://www.theballthegame.com/" target="_blank">-&gt;The Ball</a>. So etwas war noch nie da.</p>
<p>Neben anderen kleineren Zeitvertreibsmodi wird neben der Handlung  ein bestimmter <strong>Multiplayer-Part</strong> das Herz des Spieles sein. Darin stehen sich die Kontrahenten, verschanzt in zwei Burgen, gegenüber. Beide Burgen sind durch einen Übergang verknüpft. Während der eine Spieler mit allerhand Gerät und Hindernissen wie Sprenfallen, Katapulten und überdimensionalen Ventilatoren den Zugang zu seiner Festung verteidigt, greift der andere mit seiner Steinkugel an und rollt nieder, was nicht fest genug ist - also im spassigsten Falle alles. Der Verteidiger wird die Objekte so platzieren, dass sie der Kugel ihren Schwung, und damit die Zerstörungskraft nehmen. Natürlich lebt auch dieser Modus stark von der optischen Inszenierung, garniert mit akustischen Seltsamkeiten.</p>
<p>Letztlich ist alles Inszenierung an diesem Spiel, und auch wenn der grafische Stil jeder Epoche aus einem Guss erscheint, wird diese ungewohnte Optik immer noch nicht jedem. <strong>Ungewohntes </strong>kann jedoch auch faszinierend sein. Es ist halt wie mit dem englischen Humor - man hat ihn, oder man hasst ihn. &#8220;And now for something completely different&#8230;&#8221;</p>
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		<title>NEWS: eSports ist Kultur(-TV)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 11:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ZDF überträgt Wettkämpfe im eSport von der GamesCom 2011
Wer hätte das gedacht. Für die Fans von digitalen Spielen in Deutschland ist das ZDF bislang nicht eben ein Hort sachlicher und unaufgeregter Berichterstattung über die Welt der Videospiele gewesen. Durch mangelnde Sachkenntnis und Marktschreier-Tendenzen, gepaart mit unterirdischer Recherche fiel vor allem, leider jedoch nicht allein, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">ZDF überträgt Wettkämpfe im eSport von der GamesCom 2011</h3>
<div id="attachment_964" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><img class="size-full wp-image-964 " title="zdfkultur_senderlogo" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2011/08/zdfkultur_senderlogo.jpg" alt="Kultur im digitalen Fernsehen" width="245" height="94" /><p class="wp-caption-text">Kultur belegt einen eigenen Kanal im digitalen TV</p></div>
<div id="attachment_966" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><img class="size-full wp-image-966 " title="esllogo" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2011/08/esllogo.png" alt="...und hier kommt die Kultur her: eine der größten eSports-Ligen ist die ESL" width="245" height="323" /><p class="wp-caption-text">...und hier kommt die Kultur her: eine der größten eSports-Ligen ist die ESL</p></div>
<p>Wer hätte das gedacht. Für die Fans von digitalen Spielen in Deutschland ist das ZDF bislang nicht eben ein Hort sachlicher und unaufgeregter <strong>Berichterstattung </strong>über die Welt der Videospiele gewesen. Durch mangelnde Sachkenntnis und Marktschreier-Tendenzen, gepaart mit unterirdischer Recherche fiel vor allem, leider jedoch nicht allein, das Magazin Frontal21 auf. Allerdings sah dies auch in der übrigen Fernsehlandschaft nur mit wenigen Ausnahmen nicht viel anders aus. Gefühlt wurde jeder Gewalttat eine &#8220;Killerspiel&#8221;-Debatte hinterhergeworfen.</p>
<p>Schön, dass auch eine Behörde wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen noch dazulernen kann, wie eine überraschende Initiative des <a title="ZDF.kultur - Offizielle Seite" href="http://kultur.zdf.de/" target="_blank">-&gt;digitalen Spartenkanals<strong> zdf.kultur</strong></a> beweist. Dieser wird nämlich am <span style="color: #3366ff;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>20. August ab 22.30 bis spät in die Nacht</strong></span></span> hinein den Auftakt der <a title="ESL - Offizielle Seite" href="http://www.esl.eu/news/166935/Die-eSport-Highlights-der-gamescom-2011/#gamescom03" target="_blank">-&gt;Electronic Sports League (ESL) Pro Series</a> von der größten internationalen Publikumsmesse für das Gaming, der GamesCom 2011 in Köln, übertragen (<a title="FTW - For the Win @ zdf.kultur" href="http://kultur.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8223022_idDispatch:10857380,00.html" target="_blank">-&gt;Ankündigung</a>).&#8221;FTW - For the Win&#8221; - mit dem beliebten Anfeuerungsruf des eSports wurde die Sendung betitelt&#8230;</p>
<p><span id="more-959"></span></p>
<p>Löblich, wie offenbar eingesehen wurde, dass es sich bei digitalen Spielen um gesellschaftlich akzeptierte Formen der Freizeitgestaltung handelt. Zudem: Die <strong>Positionierung </strong>auf dem Kultursender des ZDF offenbart auch ein Verständnis, dass es sich hierbei um ein kulturell wertvolles Gut handelt. Wenn jetzt noch nach südkoreanischem Vorbild vollständige Sender entstehen würden, die rund um die Uhr eSports übertrügen, dann wäre das Gamerherz glücklich.</p>
<div id="attachment_993" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-993" title="viotensmod" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2011/08/viotensmod.jpg" alt="Die ehemalige GIGA-Moderatorin Viola Tensil führt durch die Kulturnacht" width="500" height="275" /><p class="wp-caption-text">Die ehemalige GIGA-Moderatorin Viola Tensil führt durch die Kulturnacht</p></div>
<p>Doch bis dahin heißt es noch warten und zunächst mal eine hoffentlich gut moderierte Sendung genießen. Denn mit geeigneten Moderatoren steht und fällt auch die hintergrundreiche Kommentierung der Spielepartien. Ob da die Wahl von Ex-Giga-<strong>Moderatorin </strong><a title="Viola Tensil - Offizielle Seite" href="http://www.viola-tensil.de/" target="_blank">-&gt;Viola Tensil</a> geeignet ist, ist vorsichtig zu bezweifeln. Die Moderatorin, die eher dem tiefroten Sonnenuntergang des eingestellten Gaming-TV-Senders GIGA zuzurechnen ist, weiß KEIMLING nicht so recht dem eSport zuzuordnen. Daher stammt im Übrigen auch ihr etwas steifer Kollege Collin Gäbel, von dessen Moderation für diese eSports-Nacht man auf der Webseite von Tensil erfährt.</p>
<div id="attachment_966_a1" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><br />
<object width="500" height="405" data="http://www.youtube.com/v/dyW_no1tZGY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;start=389" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dyW_no1tZGY?version=3&amp;hl=de_DE&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00&amp;start=389" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
<p class="wp-caption-text">Die ESL moderieren inzwischen ebenso erfahrene wie unterhaltsame Kommentatoren, hier apollo und day9 für Starcraft2</p></div>
<p>Das ZDF hätte den Mut haben müssen, erfahrene Shoutcaster der Szene wie Sean Plott, genannt Day[9], für Starcraft 2 zu verpflichten. Plott beweist schon lange sein Gen für unterhaltsames und fundiertes Moderieren, nicht zuletzt durch seine berühmte Webshow <a title="The Day[9] Daily - Webshow" href="http://blip.tv/day9tv" target="_blank">-&gt;The Day[9] Daily</a>. So hat jedes Spiel bereits <strong>Spezialkommentatoren</strong>, weshalb zu hoffen ist, dass das ZDF auf deren Erfahrungen zumindest in Form von Interviews zurückgreift. Außerdem verfügt die Senderfamilie mit der Moderatorin des <a title="Neues @ 3sat" href="http://www.3sat.de/neues/index.html" target="_blank">-&gt;3sat-Magazins Neues</a> über eine ebenso ansehnliche wie fachkundige und wortgewandte Moderatorin als sinnvollere Alternative: Yve Fehring. Wo sie nach der Einstellung dieses angesehenen Formates geblieben ist, hinterlässt beim KEIMLING ein großes Fragezeichen.</p>
<p>Explizit nennt die Vorankündigung die Spiele Counterstrike, StarCraft, FIFA und TrackMania als Disziplinen, weshalb davon auszugehen ist, dass hier ein <strong>Schwerpunkt </strong>liegen wird. Den Wettkämpfern sei von hier aus viel Erfolg gewünscht. Zudem sei dem ZDF großer Dank für diesen Schritt: FTW, ZDF! Wer hätte noch vor wenigen Monaten gedacht, dass dieser Sender solche Abkürzungen beherrscht. Nun, es sind ja auch die Leute aus der Senderfamilie mit Kultur &#8230;</p>
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		<title>IN EIGENER SACHE: Sommer macht Pause</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 12:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Nolden</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Starkregen, Gegenwind und hoher Seegang beim Schreiben
Jaja, man sollte doch meinen, dass man bei einem solchen Sommer genug Zeit hätte, seinen Blog weiterzuschreiben. Schließlich hat es in Hamburg dieses Jahr - zumindest gefühlt - so viel geregnet, dass man ein Ansteigen der Meeresspiegel hier wohl kaum merken würde. Da müsste doch ein wenig Zeit für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 class="headline_sub">Starkregen, Gegenwind und hoher Seegang beim Schreiben</h3>
<p>Jaja, man sollte doch meinen, dass man bei einem solchen Sommer genug Zeit hätte, seinen Blog weiterzuschreiben. Schließlich hat es in Hamburg dieses Jahr - zumindest <strong>gefühlt</strong> - so viel geregnet, dass man ein Ansteigen der Meeresspiegel hier wohl kaum merken würde. Da müsste doch ein wenig Zeit für die Leser drin sein.</p>
<div id="attachment_948" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-948" title="schiffsturm_pixelio" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2011/08/schiffsturm_pixelio.jpg" alt="Tipp für diesen Sommer: Trotz stürmischem Seegang und steigendem Meeresspiegel durch digitale Spiele pflügen (Bild: Christian Pohl/pixelio.de)" width="400" height="267" /><p class="wp-caption-text">Tipp für diesen Sommer: Trotz stürmischem Seegang und steigendem Meeresspiegel durch digitale Spiele pflügen (Bild: Christian Pohl/pixelio.de)</p></div>
<p>Wenn man allerdings Kinder hat, so ist von einem gewonnenen Freiraum schnell nichts mehr zu spüren. Noch vor wenigen Jahren hätte man die Zeit genutzt, sich vor nordischem Schietwetter in digitale Welten zu flüchten (in denen zudem Regengüsse eine sehr seltene Erscheinung sind). Diesen Sommer aber hieß das <strong>Strategiespiel </strong>&#8220;Real-Time Kindsbespaßung&#8221; oder &#8220;Aktivitäten-Limbo&#8221;, weil man sich kaum mit den lieben Kleinen nach draußen begeben konnte. Und an die Konsole kann man einen Grundschüler auch nicht guten Gewissens länger als eine halbe Stunde lassen, selbst wenn man eigenhändig im Koop-Modus Hand anlegt. Allerings fiel diese Konsequenz durchaus schwer, schließlich sind <a title="LEGO Fluch der Karibik @ Travelers Tales" href="http://www.lego.com/piratesofthecaribbean/en-us/Default.aspx" target="_blank">-&gt;LEGO Fluch der Karibik</a> oder <a title="LEGO Star Wars III: The Clone Wars @ Travelers Tales" href="http://www.lucasarts.com/games/legostarwarsiii/" target="_blank">-&gt;LEGO Clone Wars</a> aber auch echte Knaller, egal ob für alt oder jung. Da fiel einem selbst das Aufhören nicht leicht.</p>
<p>Zu viel Genuss an Aufregung aber PLUS Regenwetter PLUS Sommerferien IST GLEICH eine mittelschwere Katastrophe. Kein eSports-Turnier kann so <strong>anstrengend </strong>sein - da schreibt es sich abends nicht mehr so locker und flockig, selbst wenn man vier Wochen in Elternzeit ist. Und so bitte ich als KEIMLING um Verständnis, dass in diesem Sommer nicht viel in meinem Blog geschah. Und dennoch war ich keineswegs untätig&#8230;</p>
<p><span id="more-946"></span></p>
<p>Meine <strong>Arbeit </strong>in einem geschichtswissenschaftlichen <a title="Threse @ Historisches Seminar der Universität Hamburg" href="http://www.threse.uni-hamburg.de" target="_blank">-&gt;Projekt</a> der Universität Hamburg schreitet gut voran, die Doktorarbeit wächst und gedeiht, zu der ich einen Vortrag an der Uni hielt und ein Artikel für die Zeitrschrift für Digitale Geschichtswissenschaft ist ebenfalls in der Pipeline.</p>
<p>Und auch die spielerischen Erfahrungen sind gewachsen. So habe ich neben den Erfahrungen mit den LEGO-Spielen diesen auch <strong>eine alte Liebe</strong> wiederentdeckt: Starcraft. Wegen der anfänglichen Hochpreispolitik Blizzards fand <a title="Starcraft 2 - Wings of Liberty @ Blizzard" href="http://eu.battle.net/sc2/de/" target="_blank">-&gt;SC2: Wings of Liberty </a>erst jetzt zum reduzierten Preis von 30 € den Weg auf meine Festplatte - und ich bin nachhaltig begeistert. Nicht nur, dass der Multiplayer-Service wie üblich vielseitig und fordernd ist, auch die Kampagne fesselte mit einer packenden Inszenierung.</p>
<div id="attachment_954" class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-954" title="sc2raynorblick" src="http://www.niconolden.de/keimling/wp-content/uploads/2011/08/sc2raynorblick.jpg" alt="Nicht nur Jim Raynor aus Starcraft wirft prüfende Blicke, auch KEIMLING hat weiter Spiele im Visir" width="500" height="245" /><p class="wp-caption-text">Nicht nur Jim Raynor aus Starcraft blickt prüfend, auch KEIMLING hat weiter Spiele im Visir</p></div>
<p>Zudem hat das Browserspiel <a title="Die Siedler Online @ Bluebyte" href="http://www.diesiedleronline.de" target="_blank">-&gt;Die Siedler Online</a> meine <strong>Aufmerksamkeit </strong>erweckt, und mit <a title="DS2: Thongs of Virtue @ Hothead Games" href="http://www.deathspank.com/home-tov" target="_blank">-&gt;Deathspank 2: Thongs of Virtue</a> und <a title="Lara Croft and the Guardian of Light @ Crystal Dynamics" href="http://laracroftandtheguardianoflight.com/" target="_blank">-&gt;Lara Croft and the Guardian of Light</a> habe ich mich durch Download-Spiele des Playstation Networks gepflügt. Aus historisch-wissenschaftlichem Interesse habe ich mich zudem auf die Versprechen des Entwicklers Muzzy Lane eingelassen, mit der Strategiespiel-Reihe <a title="Education @ Making History" href="http://muzzylane.com/project/making_history/edu" target="_blank">-&gt;Making History</a> eine geschichtlich authentische Umgebung zu schaffen. Naja, es war halt nicht alles erfreulich diesen Sommer&#8230;</p>
<p>Es liegt also ein Halbjahr vor mir, in dem ich diese Erfahrungen in diesen Blog gießen werde - damit habe ich bereits einen vollen Zeitplan, schon bevor die diesjährige -&gt;GamesCom in Köln (17.-21. 8. 2011) überhaupt richtig angefangen hat. Aber es folgt ja der Herbst und der hat bekanntlich genug lange dunkle <strong>Abende</strong>, an denen man dem digitalen Spielen frönen kann. Vielleicht hat ja die Familie ein Einsehen mit mir. Dann schreibe ich auch wieder meine Erfahrungen nieder&#8230; aber nur wenn die Tage nicht verregnet sind.</p>
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